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Feine Hilfe für das Pferd

Reitlehrgang Feine Hilfe für das Pferd

Tanja Wetzel reitet seit über 30 Jahren. Dana Redmer ist noch keine 30 Jahre alt. Beide verfolgen dasselbe Ziel: mit feiner Hilfengebung reiten. Aus Friedrichsort beziehungsweise Schönkirchen fuhren die Hobbyreiterinnen daher nach Giekau, um sich in einem Intensivkurs mit Dressurtrainerin Sandra Bartels richtig aufs Pferd setzen zu lassen.

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Dana Redmer aus Schönkirchen, im Sattel von Rabauke, lässt sich von Trainerin Sandra Bartels zeigen, wie die Reiterhand über den Ellenbogen aus einem lockeren Schultergürtel getragen wird.

Quelle: Josefine von Hollen

Giekau. Seit einem Jahr hat Tanja Wetzel die Hannoveraner Stute Coffifee unter ihrem Sattel, die frisst ihren Hafer in einem Stall in Schinkel, „rannte im Training gerne mal los und wurde spannig“, wie die 43-Jährige erzählt. Nach zwei Tagen Lehrgang war sie schlauer, was die Bedienbarkeit ihrer Braunen angeht. Neun weitere Teilnehmer profitierten von so einfachen wie wirksamen Ratschlägen, die Dressurtrainerin Bartels an ihre Schüler weiter gab. Selbst Danas Rabauke macht am Ende seinem Namen nicht mehr allzu viel Ehre.

 Bartels beschäftigte sich in ihrem Intensivkurs vor allem mit dem Verstehen der Hilfen, die im Einklang mit der Biomechanik des Pferdes stehen müssen, um eine erfolgreiche Dressur zu reiten: „Es hilft, sich klar zu machen, wie das Pferd die reiterliche Einwirkung empfindet, um sich von falschen Mechanismen zu befreien“, erläuterte die Trainerin, die die Teilnehmer zu diesem Zweck vom Pferd holte und durch die Reithalle laufen ließ. Das Imitieren von Reiter-„Hilfen“ und ihrer Auswirkung auf die Pferdebewegung, beziehungsweise deren Behinderung war Sinn und Zweck der simplen Übung. „Dabei wird schnell deutlich, dass man unmöglich locker mit weiten Schritten nach vorn traben kann, wenn man den Kopf auf der Brust hat.“

 Weiterer wichtiger Tipp von ihr: „Viele Reiter wollen ihre Hand korrigieren. Aber man kann die Hand nicht aus der Hand korrigieren.“ Das Problem einer festen Hand resultiere vielmehr meistens aus einer verspannten Mittelpositur. „Wenn die mitschwingt, lässt die Schulter locker, und dann kann man die Hand aus dem Ellenbogen locker tragen.“ Folge: Die Einwirkung auf das Pferdemaul wird feiner.

 Die nächste Dressurprüfung könnte also kommen.

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Ein Artikel von
Jessica Bunjes

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