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Auch das war die Baltic Horse Show

Reitsport Auch das war die Baltic Horse Show

Als das Baltic-Horse- Show-Kind der Kieler Nachrichten vergangenen Sonntag vor Tausenden Zuschauern in der Kieler Sparkassen-Arena vor dem Mikro stand, antwortete die kesse Elfjährige – Sophie Huß aus Warnau – dann doch etwas eingeschüchtert.

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Das Baltic-Horse-Show-Kind der Kieler Nachrichten Sophie Huß (11) aus Warnau im Parcours vom Großen Preis – mitten in der dreifachen Kombination: ,,Es ist wahnsinnig beeindruckend."

Quelle: Stefan Stuhr

Kiel. Kein Wunder: Das Springturnier Baltic Horse Show ist schon imposant. „Da macht man sich ja keine Vorstellung von, wie groß das alles ist, wenn man aus der Arena in die Zuschauerreihen guckt.“ Das Baltic-Horse-Show-Kind zeigte sich nach dem Besuch hinter den Kulissen inklusive Stallführung, Parcours-Rundgang mit dem Vorjahressieger im Großen Preis (Hans-Thorben Rüder aus Greven) und natürlich einer Autogrammjagd „total beeindruckt“. Mama Catrin nannte es liebevoll „kleinlaut“, aber welche Elfjährige wäre das nicht angesichts der geballten Sportkompetenz, der imposanten Pferde und der robusten Helfer im Backstage-Bereich.

„So etwas erlebt man ja nicht alle Tage, einfach traumhaft“, fasst Catrin Huß den Besuch mit ihren sechs Töchtern und Partner Eric Holderied zusammen. „Wir waren schon ein paar Mal zum Turnier, aber wir sehen es jetzt mit ganz anderen Augen.“ Faszinierend für Sophie: „Alles, was Hans-Thorben Rüder von den Klippen im Parcours des Großen Preises gesagt hat, ist wahr geworden.“ Sind eben keine Theoretiker, diese Reit-Profis.

Viele sind zudem für fast jeden Klamauk zu haben. Beim Kostümspringen der Kieler Nachrichten ging es jedenfalls wieder fantasievoll zu. Acht Schaubilder mit teilweise Dutzenden Akteuren gaben allerlei schauspielerisches Talent preis: „Pokémon Go“ (Rasmus Lüneburg, Hetlingen), „Bauer sucht Frau“ (Teike und Beeke Carstensen, Sollwitt) und die beiden Sieger „Dornhöschen“ (Jesse Luther, Wittmoldt) auf Rang zwei und der knappe Gewinner „Blues Brothers“ (Mike-Patrick Leichle, Schnarup-Thumby) rissen die Besucher vor Lachen fast von den vollen Sitzreihen. Nur minimal lagen die Protagonisten am Ende in der Mess-Skala des Applausometers auseinander: 102,7 zu 102,8 Dezibel. Das bleibt noch lange in Erinnerung. Und auch Sophie trägt die Baltic Horse Show noch eine Weile mit sich herum: „Der BHS-Kind-Pulli wird jetzt in der Schule angezogen.“ Muss ja nun auch ein Jahr lang vorhalten.

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