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Legendäre Derbyprüfungen im Jenischpark

Hamburg-Klein Flottbek Legendäre Derbyprüfungen im Jenischpark

Vom ersten Tag an wird das Deutsche Spring- und Dressurderby live unter www.clipmyhorse.de übertragen. Doch natürlich geht wenig über das Dabeisein. Ab heute (Eintritt frei) und bis Sonntag strömen rund 80000 Menschen in den Derbypark von Hamburg-Klein Flottbek, um die legendären Derby-Prüfungen zu erleben. Zum 86. Mal wird das Spring- und zum 57. Mal das Dressurderby im Jenischpark ausgetragen.

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Carsten-Otto Nagel und Lex Lugar waren 2010 beim Deutschen Derby in Hamburg erfolgreich.

Quelle: Jessica Bunjes

Klein Flottbek. Die Teilnehmer kommen aus 25 Nationen, um insgesamt 38 Wettbewerbe zu absolvieren. Das Preisgeld beträgt 905000 Euro. Allein der Große Preis von Hamburg ist mit 300000 Euro dotiert. Die Dressurreiter kommen im Vergleich dazu mit bescheidenen Gewinngeldern aus – das mag ein Grund sein, warum sich die deutsche Viereck-Elite beim Start vornehm zurückhält. Weiterer Grund ist der für die Zuschauer so beliebte Pferdewechsel, den nicht jeder Spitzenathlet schätzt. „Ich liebe diese Herausforderung“, meint hingegen die jüngste Doppel-Derby-Siegerin aller Zeiten, Kathleen Keller (Hamburg), die 2011 mit 21 Jahren sowohl das begehrte Blaue Band als auch das U-25-Finale gewann.

Bis dahin ist es mehr als ein Galoppwechsel: Nur die Ersten im Grand Prix de Dressage dürfen ins sonntägliche Derby-Finale einziehen, und das gelang im Vorjahr keinem deutschen Reiter. Zu guter Letzt ritt der Däne Lars Pedersen in einem skandinavischen Finale als Sieger aus dem Viereck. Die Vorjahrsfinalisten werden diesmal nicht am Start sein.

In diesem Jahr kündigt sich harte Konkurrenz an: Olympia-Reiterin Annabel Balkenhol aus Münster trifft in der Hansestadt auf Kathleen Keller und Co. und bringt gleich zwei Pferde mit. „Ich mag das Dressur-Derby, es ist toll“, bekannte die 42-Jährige. Der Nachwuchs bekommt im Pony-Derby auf FEI- L-Niveau seine Chance und meistert ebenfalls den Vierbeiner-Wechsel.

Im Parcours zählt der Titelverteidiger Nisse Lüneburg (Hetlingen) zu den Favoriten, er brillierte schon 2012 im Sattel von Calle Cool im schwersten Parcours der Welt. Für Calle Cool ist es der letzte Derby-Kurs – er wird in den Ruhestand verabschiedet. Auch Calles früherer Reiter Carsten-Otto Nagel (Norderstedt), Vorjahres-Dritter und ebenfalls schon zweimaliger Gewinner dieser Prüfung, will wieder vorne mitmischen. Er hatte mit Wiener Wirbel 1999 und mit Lex Lugar 2010 zuletzt den Eichenkranz davongetragen. „Das Derby ist das Derby, es ist ganz besonders, hier zu reiten, auch wenn man nicht gewinnt“, sagte der 52-Jährige und war sich darin mit dem 25 Jahre jüngeren Lüneburg im Vorjahr einig. Der Ritt ums Blaue Band nimmt morgen um 9.45 Uhr mit der ersten Qualifikation Fahrt auf.

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