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Rekorde in Rendsburg

Nord-Ost-Pferd Rekorde in Rendsburg

Die Nord-Ost-Pferd schrieb vergangenes Wochenende in Rendsburg Rekorde: 3200 Nennungen – 800 mehr als im Vorjahr – so viele Teilnehmer hatte das dreitägige Reitturnier auf dem NORLA-Messegelände seit seinem Stapellauf im Jahr 2006 nicht.

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Jan-Pierre Fromberger mit Nouma d'Auzay

Quelle: Jessica Bunjes

Rendsburg. Mit 46 Prüfungen, darunter die Champ-Mannschafts-Trophy und den Kreismeisterschaften im Springen des Reiterbundes Rendsburg-Eckernförde, bot der Veranstalter, die Reitgemeinschaft Linnhof, ein buntes Programm.

Damit hatte das Orga-Team nicht gerechnet: „Eine Woche vor der Veranstaltung haben wir aufgrund des Andrangs spontan einen dritten Springplatz organisiert“, erzählt Hans-Georg Volquardts, Vorsitzender des verantwortlichen Vereins. Wenn allerdings auf drei Springplätzen sowie einem Dressurplatz gleichzeitig geritten wird, muss planungstechnisch einiges beachtet werden. Volquardts: „Da das Gelände nur eine Zufahrt hat, mussten wir zeitversetzt beginnen, um den Zustrom zu entzerren.“ Ein akribisch geplantes Programm brachte Ordnung in die 46 Prüfungen, die in bis zu vier Abteilungen platziert wurden.

Den Großen Preis sicherte sich Lokalmatador Jan-Pierre Fromberger aus Bovenau. Der Profi setzte sich mit seinem Hengst Nouma d’Auzay im Stechparcours des S*-Springens als letzter Reiter noch vor die Schwedin Ulrika Sanny mit Little Diamond und Dirk Ahlmann (Reher) mit Pikeur Quick Fire. „Am meisten mag ich seine Einstellung. Er ist ein sehr schnelles Pferd. Es macht einfach Spaß ihn zu reiten“, so Fromberger. Insgesamt hatten 14 von 41 Teilnehmern das Stechen im Preis der Stadtwerke Rendsburg erreicht.

Auch die fünf Kreismeisterschafts-Touren begeisterten: Die Große Tour entschied Dirk Ahlmanns Tochter Pheline mit der achtjährigen Holsteiner Stute Zaminta für sich. In der Mittleren Tour holte sich Valerie Fröhberg (Felde) mit Iberia den Titel. In der kleinen Tour gab es nach den drei Wertungsprüfungen, die zur Meisterschaft gehören, Gold für Cosima von Bismarck (Groß Nordsee). Sie startete auf ihre Holsteiner Stute Caddy. Bei den Ponyreitern wurden die Titelwettkämpfe in zwei Touren ausgeritten. In der A-Tour konnte Alea Merz (Hanerau-Hademarschen) mit Dejavue triumphieren. In der E-Tour holten sich Lena Korinth und ihre Ponystute Lilith (Eckernförde) die Goldmedaille.

In der Champ-Mannschafts-Trophy ging es in der dritten von fünf Stationen langsam um die acht Team-Final-Startplätze Ende Juli in Felm. 18 Teams ritten unter der Flagge des Mannschaftsgedankens. Die Reitsportfreunde Looper Holz, dieses Jahr zum ersten Mal bei der Trophy am Start, legten nach dem Sieg in Landgraben eine Woche zuvor nach und sicherten sich auch in Rendsburg Platz eins. Weil sich in die Ausschreibung ein Fehlerteufel eingeschlichen hatte, der das übliche A**-Springen eines Sternes beraubte, musste, wie ausgeschrieben, ein einfacherer A*-Parcours aufgebaut werden. Die von einigen Zuschauern wie Reitern bemängelten geringeren Anforderungen sorgten für zahlreiche Nullrunden, so dass vor allem das Tempo über die Platzierung entschied. Flott unterwegs waren auch die Reiter aus Lensahn, die auf Platz zwei galoppierten und im Gesamtranking auf Rang elf rückten. Konstant unter die Top Drei sprang ein weiterer Neueinsteiger, das Team Malente-Eutin, das sich an dritter Stelle platzierte. Auf den vorderen Ranking-Plätzen bleibt damit alles beim Alten. Hinter Loop (Rang eins) und Malente-Eutin (zwei) hält sich Dobersdorf-Schönkirchen mit einem siebten Platz in Rendsburg den dritten Rang der Gesamtwertung.

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