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Sensation Glantz & Gloria Auktion: 107.000 € für Casall Stutfohlen

Sieg im S**-Erdbeercup für Spanien Sensation Glantz & Gloria Auktion: 107.000 € für Casall Stutfohlen

Geschätzte 30.000 Zuschauer waren zu Gast beim Erdbeerhoffest in Dehlingsdorf und sorgten für zufriedene Gesichter bei den Hausherren Enno Glantz und Wulf Hinrich Hamann.

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Der Sieger im Erdbeercup 2015: Guillermo Gonzales-Alonso mit Quitana und Veranstalter Enno Glantz.

Quelle: Christian Schlicht

Dehlingsdorf. Über zwei Tage gab es viel zu sehen für die kleinen und großen Zuschauer, die neben einer reichhaltigen Gastronomie rund um die Glantz-Erdbeere zahlreiche Ausstellungstände auf vier Hektar Fläche genießen konnten. Vom Oldtimer-Trecker mit einem funktionierenden Mähdrescher aus dem Jahre 1930, der den staunenden Zuschauern live das Korn wie früher drosch, über Traktor-Pulling, Feuerwehrausstellung, Kinderland bis hin zu verschiedenen Gewerken gab es viel zu sehen und zu bestaunen. Besonders beliebt waren die Ausflüge mit dem Planwagen durch die Erdbeerfelder, das Ponyreiten und wie üblich bei dem strahlenden Kaiserwetter natürlich Eis mit hofeigenen Erd- und Himbeeren.
In diesem Jahr neu hinzu gekommen war die Glantz & Gloria Auktion, die mit Auktionator Uwe Heckmann wie eine Bombe im hippologischen Schleswig-Holstein einschlug.

Veranstaltet wurde diese völlig neue Plattform von dem Team Enno Glantz, Wulf Hinrich Hamann, Sören von Rönne, Dieter Mehrens, Reimer Hennings, Tjeert Rijkens und Tjark Witt. Dieser gebündelte Pferdesachverstand lockte über 2.500 Interessierte in die liebevoll dekorierte und perfekt ausgestattete Auktionshalle, die sonst als Betriebshalle des landwirtschaftlichen Fruchtanbaus dient. So wurden die 24 Fohlen im Schnitt für 16.187 Euro und 18 Reitpferde im Schnitt für 50.111 verkauft.

Herausragend war das Stutfohlen von Casall aus der „Viviana“ von Clearway/I love You und damit direkte Vollschwester zu den gekörten Hengsten Cascadello I und II, die seinerzeit Reservesieger der Körung und HLP Sieger waren und jetzt erfolgreich beim BuCha von Dirk Ahlmann präsentiert wurden. Die Mutter Viviana brachte außerdem von Darco den Gekörten Hengst Darcodello und ist somit jetzt schon eine Garantie für sportliche und züchterische Erfolge. Einer Dame aus der Slowakei war dieses Ausnahmestutfohlen aus der Zucht von Reimer Detlef Hennings 107.000 Euro wert.

Bei den Reitpferden stach besonders der gekörte Holsteiner Prämienhengst Lindt von Limbus/Carthago/Lavall der Glantz/Hamann GbR hervor, der für 155.000 Euro nach Tschechien zugeschlagen wurde. Aus seinem Leístungsstamm 2666 stammen unter anderem die gekörten Hengste Conlander und Carolus und die Sportpferde Risiko/Karsten Huck, Cantaro/Sören von Rönne und Lavaletta/Jörg Kreutzmann. „Wir sind hoch zufrieden mit unserer Premiere“, sagte Auktionsleiter Wulf Hinrich Hamann.

„Das Erdbeerfest mit seinem enormen Zuschauerzahlen, der exquisite VIP-Bereich für unsere Kunden, eine Brise Hochleistungssport mit Showeinlagen, der Zapfenstreich im Fackelschein und anschließenden Brillantfeuerwerk haben ein perfektes Ambiente geschaffen. Wir müssen in dieser heutigen Zeit für eine Auktion Spitzenqualität anbieten, dann sind auch Spitzenpreise zu erzielen. Wir werden in Ruhe unserer Event analysieren und planen jetzt schon für 2016.“
Sportlich ging es auf dem im letzten Jahr neu angelegten Turnierplatz ebenfalls hochkarätig zu.

Der Sieg im mit 7.500 Euro dotierten Erdbeercup 2015 ging an den Spanier Guillermo Gonzales-Alonso, der mit seiner Holsteiner Stute Quitana unschlagbar und unnachahmlich schnell den Sieg von elf Stechteilnehmern im **S Springen errang und Hans Jörn Ottens mit Watson und Lena Sennekamp auf Wolke auf die Plätze 2 und 3 verdrängte. Mit diesem Erfolg hat Guillermo nun auch die Bedingungen für das Goldene Reitabzeichen erfüllt. Im kleinen Erdbeercup ging es für die Junioren und Jungen Reiter über einen *S Springen mit Stechen, den Linn Hamann mit ihrem Cesano von Casall/Landadel für sich entscheiden konnte.

Überglücklich mit ihrem ersten S –Sieg überhaupt bedankte sich Linn bei ihren Eltern Wulli und Mimi und hob im Siegerinterview mit Kai Zobel besonders hervor, das auch sie keinen Heimvorteil hatte. Keiner durfte auf dem Golfplatz ähnlichen Rasen vorher reiten und die Hindernisse wurden extra für das Turnier herangefahren.

Besonders feierlich wurde es beim Zapfenstreich für den Reitmeister Achaz von Buchwaldt, der eine besondere Ehrung für seine Verdienste im Reitsport erhielt. Mit seiner humorvollen Laudatio vom „Welt“-Herausgeber und „Spiegel“-Urgestein Stefan Aust wurden Passagen des gemeinsamen Reiterlebens noch einmal nachträglich beleuchtet und an die herausragenden Erfolge von Achaz von Buchwaldt als weltweiter Trainer und Reiter erinnert.

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