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Gutes Wetter, wenige Besucher

Schönkirchen-Landgraben Gutes Wetter, wenige Besucher

28 Prüfungen an zweieinhalb Tagen auf drei Plätzen, mit rund 1150 Nennungen und etwa 850 Starts waren die Bilanz des Reitturniers der Reitgemeinschaft Landgraben-Schönkirchen am vergangenen Wochenende.

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Das sind die Champ-Sieger.

Quelle: Jessica Bunjes

Landgraben. „Das war wohl eher Strandwetter“, mutmaßt der Chef der Reitanlage, Herbert Nahnsen. Genug zu tun hatten die ehrenamtlichen Helfer dennoch. Gleich drei M*-Dressuren und zwei M*-Springen plus ein Mannschafts-Wettbewerb, die Champ-Trophy, waren ausgeschrieben. Los ging es mit Prüfungen ab der Führzügelklasse, so dass für fast jedes Leistungsniveau etwas dabei war. „Aber ganz ehrlich – das ist schon hart. Es werden seit Jahren eigentlich immer dieselben Helfer beansprucht, die in der Summe nicht mehr werden, und die müssen bis zum Ende durchhalten“, räumte Nahnsen ein.

Er war nach fast drei Tagen Trubel auf seiner Anlage zwar „groggy“, aber insgesamt „zufrieden“, weil Wetter, Sport und Stimmung „bestens“ waren. Für den Sonnabend hätte er sich jedoch mehr Zuspruch gewünscht: „Zuschauermäßig war es eher Totentanz und in einigen Prüfungen hatten wir kaum die Hälfte der genannten Starter in der Bahn. Es war wohl einfach zu gutes Wetter.“ Meldestellenchef Jürgen Taudien war zufriedener, er schätzt die Starterzahl auf etwa 70 Prozent, was dem Standard entspricht. „Allerdings hatten wir von vornherein insgesamt rund 250 Nennungen weniger als in den Vorjahren.“

Hier sehen Sie Bilder vom Reitturnier Landgraben 2016.

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An den Bedingungen liegt es eher nicht. Mit den guten Abreitemöglichkeiten und den gepflegten Plätzen bietet die RG Landgraben beste Voraussetzungen. Parcourschef Henry Utech (Hamburg) baute zudem auf dem leicht welligen, anspruchsvollen Springplatz sensibel und angemessen auf, die Bilder waren durchweg gut. Im M*-Parcours überzeigte Jana Dingbauer (Dobersdorf) mit What a Girl im relativ selten ausgeschriebenen M*-Stilspringen (7,8), im M*-Springen mit Stechen gewann Hartmut Becker (Zarpen) auf Connycastell (0/35.23) vor Inke Reimer (Schönhorst) mit Bella Luna (0/35.71).

Die Siegerinnen der anspruchsvollsten Dressuren waren ebenfalls keine Unbekannten und heißen Ann-Katrin Bock (Schönberg) mit Da-Capo, Claudia Krabbenhöft (Kiel) mit Domian sowie Katrin Stolz (Hitzhusen) mit Proud Raffaelo. Ergebnisse und Fotos auf www.kn-online.de/reiten

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