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Steffi Graf zu Gast in Hamburg

Spring- und Dressurderby Steffi Graf zu Gast in Hamburg

Das Spring- und Dressurderby hat in Klein Flottbek manches As zu bieten. Davon überzeugte sich am Freitag auch Steffi Graf. Der Tennis-Promi hat sich angehört, was Reit-Promi Ludger Beerbaum darüber erzählte, wie Reiter Sätze machen, um auf Sieg zu reiten. Am Freitag wurde die zweite Quali zum 87. Deutschen Springderby entschieden.

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Mario Stevens (Molbergen) wurde zu guter letzt der Zweite am Freitag mit El Bandiata.

Quelle: Jessica Bunjes

Hamburg. Nicht nur die Tennis-Ikone schaute skeptisch auf den großen Wall, der am Freitag erstmals in den Parcours integriert wurde. Selbst das Pferd von Derby-Profi Carsten-Otto Nagel (Norderstedt), Lex Lugar, bevorzugte einen alternativen Weg hinunter. Und das, obwohl das Paar 2010 im „schwersten Parcours der Welt“ siegte. Auch der Beste der ersten Qualifikation, Hilmar Meyer (Thedinghausen), beendete mit Continuo den Kurs nicht. Das Schicksal teilte der Sieger aus 2014, Nisse Lüneburg (Wedel), der mit Cordillo nicht ins Ziel kam. Sieger im Feld der 49 Starter, zu dem Vorjahressieger Christian Glienewinkel (Celle) wegen einer Verletzung seines Pferdes Aircare nicht zählte, wurde zu guter letzt der Zweite am Freitag, Mario Stevens (Molbergen) mit El Bandiata.

In der Dressur war da schon entschieden, wer die Starterlaubnis für das 57. Deutsche Derby bekommt. Im Viereck wird nur eine Qualifikation gefordert, der hatten sich 31 Paare gestellt. „Der Dressurbereich hat noch mehr an Attraktivität gewonnen, wir haben wieder ein paar Meter Boden dazu bekommen“, erklärte Dressur-Beauftragter Rainer Schwiebert. „Die Bedingungen sind bestens“, lobte Olympiasieger Hubertus Schmidt, der sich seinen Weg ins Finale mit zwei Pferden ebnete -  mit Hedelunds Mefisto und mit Stella Pack Ganda: Mit dem dänischen Wallach siegte der Reitmeister im Grand Prix der Vier-Sterne-Tour, mit seiner Hannoveraner Stute kam er auf Rang Drei.

„Besser gelaufen, als geplant“, erklärte der 56-Jährige, der Stella Pack Ganda für den Pferdewechsel vorsieht. „Sie ist kribbeliger als es scheint, ich werde den Kollegen noch Tipps geben, denn man will ja, dass sein Pferd gut aussieht“, so der Profi, der das Blaue Band 2012 mit Fontane erritt. Er findet: „Der Pferdewechsel spannend, für die Zuschauer und für die Reiter, ich habe großen Spaß an dieser Herausforderung.“

Der zweite des Finalisten-Trios ist der in Krefeld beheimatete Spanier Borja Carrascosa mit Wonder. Das Paar absolvierte an der Elbe seinen ersten internationalen Grand Prix. Spätestens nach diesem Erfolg macht sich der Spanier Hoffnungen auf einen Platz im Olympiateam für Rio de Janeiro. Der Derby-Pferdewechsel würde dem nicht im Wege stehen.„Wonder und ich sind ohnehin noch in der Kennenlern-Phase.“ Als Nachrückerin – zwei Starts erlaubt das Reglement nicht – zog die viertplatzierte, Michelle Hagmann aus Schweden, mit Happiness ins Finale ein.

 

 

 

 

 

 

 

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