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Springsportserie 3plus1 Sie reiten um den Lotto-Gewinn

Lotto 3plus1: Was wie eine Tipp-Wette klingt, ist eine Springsportserie auf schwerem Niveau, die der Partner- und Wirtschaftskreis Holsteiner Masters ins Leben rief und Lotto Schleswig-Holstein jetzt in der neunten Saison unterstützt. Der Name erklärt den Modus: drei Stationen, ein Finale. Vier gute Gelegenheiten, sich zu beweisen.

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Lotto 3plus 1, präsentiert von den Hosteiner Masters, heißt die Springsportserie auf S-Niveau, die im Mai in Leck begann und im Oktober in Kiel endet. Im Foto überwinden Lars Bak Andersen und Liconto del Pierre den Parcours auf Fehmarn.

Quelle: Stefan Lafrentz

Kiel. Eine weitere Serie zieht wieder übers Land und gastiert auf einigen der guten Turniere. Sie ist eine Vergleichsplattform für die besten Springreiter des Nordens. Denn vor allem die Profis nutzen die Chance, sich hier zu profilieren, nicht zuletzt, weil das Finale prestigeträchtig in der Kieler Sparkassen-Arena vor großer Kulisse ausgetragen wird. „Lotto 3plus1 ist für uns Berufsreiter eine gern gerittene Serie im eigenen Land, die gute Startbedingungen und attraktive Gewinne verspricht“, zog der 3plus1-Rekordsieger, Nationenpreisteilnehmer Jörg Naeve aus Ehlersdorf, einst Bilanz. 2007, 2008 und 2010 strich er den Hauptpreis ein.

 Dieser Meinung schließen sich viele seiner hiesigen Reitkollegen an, zumal im Land zwischen den Meeren keine vergleichbare Serie am Start ist. „Wenn ich hier reite, will ich auch gewinnen“, hatte beispielsweise Vorjahres-Serien-Sieger Nisse Lüneburg (Hetlingen) verkündet, bevor er 2014 zum entscheidenden Springen sattelte. Der Doppel-Derbysieger ist in guter Gesellschaft, denn unter den Mitbewerbern sind Cracks wie Olympia-Reservist Thomas Voss aus Schülp, der will, aber noch nicht hat, oder der in Elmshorn lebende Däne Lars Bak Andersen, der zum Auftakt 2007 sowie 2013 und 2014 in Kiel gewann, bei dem es aber bisher nicht für den Gesamtsieg reichte.

 Und dann ist da noch der gebürtige Fehmaraner Hans-Thorben Rüder, der im westfälischen Greven lebt und die erste Station dieses Jahres in Leck mit der Oldenburger Stute Lady Louise für sich entschied. „Wer bei Lotto 3plus1 gewinnt, gewinnt im Land großen Respekt“, erklärt der Nationenpreisreiter den Andrang und zeigt sich so begeistert wie der, der den Spaß zum großen Teil bezahlt: Maik Hintze, Marketingleiter von Lotto Schleswig-Holstein. Der erklärt das langjährige Firmenengagement so: „Der Reitsport ist traditionell eng mit Schleswig-Holstein verbunden und hat ein gutes Image. Und wenn das Lotto-Hindernis über Land zieht, ist das mit einem guten Image für uns verbunden.“ Stefan Johannsen von den Holsteiner Masters betont aus diesem Grund: „Es ist wichtig für die Serie, dass sie auf hochkarätigen Turnieren ausgetragen wird, die repräsentativ für den Sponsor sind.“

Von diesem guten Image zehren repräsentative Stationen wie das Springflut-Festival in Leck: Die illustre Starter-Riege des Lotto 3plus1 durfte dank der Kooperation des örtlichen Männerturnvereins mit dem benachbarten Reitverein im Fußballstadion um den Sieg galoppieren. 38 Reiter-Pferd-Paare drückten ihre Hufeisen-Stollen in dem Zwei-Sterne-S-Springen in das Grün, das sonst von Fußballschuhen malträtiert wird. Unter den sieben Reitern im Stechen legte Hans-Thorben Rüder mit Lady Louise die schnellste fehlerfreie Runde hin und übernahm die Ranking-Führung. Auf Rang zwei sprang Alejandro Merli Soler im Sattel von Cassilux. Der Spanier, der für den Stall von Tjeert Rijkens in Elmshorn reitet, platzierte sich mit Carinjon zudem auf Platz zehn. Dass er weiß, wie man Punkte sammelt, bewies Vorjahres-Serien-Sieger Lüneburg. Im Sattel von Corrido eroberte sich der 26-Jährige mit Rang drei eine gute Ausgangsposition für die kommenden, ebenso repräsentativen Stationen: das Fehmarn Pferdefestival vom 26. bis 28. Juni und, eine Woche darauf, das Westküstenturnier in Marne. Für den Serienhöhepunkt, das Finale auf der Baltic Horse Show in Kiel (8. bis 11. Oktober), qualifizieren sich nur die 25 punktbesten Teilnehmer. Sie tragen in der Sparkassen-Arena traditionell den „heimlichen Großen Preis von Kiel“ aus. Und der Gesamtsieg dort ist, zumindest für die Ehre, schon fast ein bisschen wie ein Sechser im Lotto.

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