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Start, Ziel, Sieg für Alexandra Stadelmayer

Marbach Start, Ziel, Sieg für Alexandra Stadelmayer

Freud und Leid liegen im Reitsport manchmal so nah beieinander. Diese bittere Erfahrung musste Jana Schlotter heute im Finale des FAB Amateurcups machen. Als Top-Favoritin zog sie in das Finale ein und wurde dann herbe enttäuscht. Alexandra Stadelmayer beeindruckte die Zuschauer mit Lord Lichtenstein und siegte im Grand Prix de Dressage.

Marbach. Das war internationales Niveau was Alexandra Stadelmayer den Zuschauern der Marbacher Hengstparadearena zu bieten hatte. In der schwersten Prüfung des Festivals des Dressurpferdes, einem Grand Prix de Dressage, gelang es der zierlichen Reiterin ihren kapitalen Hengst Lord Lichtenstein zu Höchstleistungen zu bringen. Mit über 70 Prozent siegte sie vor Christina Boos (RC Gut Weiglschwaig) mit Lobenswert. Dritte wurde die Australierin Hayley Beresford (RC Bissingen/Teck) mit Rebana.

Beinahe tragisch endete das Finale des FAB Amateurcups für die Favoritin Jana Schlotter. Drei von vier Qualifikationsprüfungen konnte sie im Vorfeld für sich entscheiden. Doch der dunkelbraune Rubin-Renoir machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Noch vor dem Einritt ins Viereck erschrak sich der 15-jährige Wallach und ließ sich so sehr aus dem Konzept bringen, das ein Start nicht mehr möglich war. Dafür konnte sich die baden-württembergische Vizemeisterin der U25 Anna-Louisa Fuchs (RV Mannheim) mit ihrem Sympathikus über den Sieg freuen. Die neue FAB Amateursiegerin sicherte sich Gold, vor Susanne Hellmann (RRV Walldorf) im Sattel von Lucky Dancer. Als Drittplatzierte durfte Angela Kraut (RV Balingen) auch noch mit aufs Treppchen. Sie galoppierte in dieser Prüfung mit Royal Ulan ins Marbacher Viereck. Der FAB Amateurcup fand in diesem Jahr wohl zum letzten Mal statt. Die Veranstalter des Marbacher Dressurturniers versichern aber, dass künftig trotzdem weiterhin Amateurprüfungen ausgeschrieben werden. 

Der traditionelle Finalsonntag begann mit der Dressurpferdeprüfung Klasse L. Die acht besten Paare aus der Einlaufprüfung traten bei Kaiserwetter noch einmal gegeneinander an. Wie bereits in der ersten Prüfung am Freitag platzierte sich Mirja Block (Tübinger RG) mit Vernissage und Frau Holle auf den Plätzen eins und zwei. Ihr folgte Meike Lang (RV Winnenden) im Sattel von Ferrabeau.

Bei den acht besten Paaren der Dressurpferdeprüfung Klasse M hatte wieder Katrin Burger (RV Sindelfingen) die Nase vorn, dieses Mal allerdings mit L’Unique. Ihr zweites Pferd Santo Dottore platzierte sie auf Rang drei. Einen klasse Ritt legte Ilona Kress (RF Horrenberg-Balzfeld) mit Echt Stark hin. Die beiden sicherten sich den zweiten Platz.

Auch die sieben- bis zehnjährigen Dressurpferde durften sich in der Schweren Klasse noch einmal messen. San Coco di Amore bewies Qualität und sicherte sich unter Renate Gohr-Bimmel (Wellerhof-Aspach) die Goldene Schleife. Die beiden verwiesen Jasmin Schaudt (Herbertingen) mit Fano und Sabine Klenk (Ludwigsburg) mit Friedolin auf die Plätze zwei und drei. Neben den sportlichen Wettkämpfen gibt es Gestütsführungen an allen Turniertagen um 13:30 und 15:00 Uhr. Der Eintritt zum Turnier ist frei.

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