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Christian Ahlmann gewinnt Weltcup-Springen

Stuttgart Christian Ahlmann gewinnt Weltcup-Springen

Der Weltranglistenerste der Springreiter, Christian Ahlmann, hat seinen Vorjahressieg im Weltcup-Springen beim Stuttgarter Hallen-Reitturnier wiederholt. Diesmal siegte er mit seinem Hengst Taloubet Z. Der Gewinn im Großen Preis bescherte ihm die ersten Weltcup-Punkte dieser Saison.

Stuttgart. Janne Friederike Meyer wurde mit Goja zweitbeste Deutsche und belegte Rang fünf.

Bereits beim Weltcup-Finale im März hatte Christian Ahlmann seinen KWPN-Hengst Taloubet Z aufgrund seiner Schnelligkeit als Ferrari bezeichnet. Im Großen Preis von Stuttgart wurde der 16-jährige Braune am Sonntag dieser Bezeichnung erneut gerecht. Mit 42.85 Sekunden waren die beiden zwei Sekunden schneller als der zweitplatzierte Schweizer Steve Guerdat mit Bianca (44.95sec). Der Olympiasieger von 2012 schrammte zum vierten Mal so knapp am Sieg vorbei. Dritter wurde der Ire Cian O’Connor mit Good Luck (45.03sec).

Schon im vergangenen Jahr hatte Christian Ahlmann den Großen Preis gewonnen, damals mit Codex One. Taloubet Z war in diesem Jahr mit seinen 16 Jahren das älteste Pferd im Feld. „Es war ein phantastischer Tag, ich bin unglaublich stolz auf Taloubet. Er hat eine stramme Saison hinter sich mit der Bronzemedaille in Rio und danach dem Sieg im Nationenpreis-Finale. Jetzt haben wir die Hallensaison begonnen und er springt wie ein junges Pferd, das ist wirklich wunderbar", sagte Ahlmann.

Gleich 19 der 40 Paare hatten das Stechen erreicht, darunter auch fünf Deutsche. Janne Friederike Meyer und ihr belgischer Wallach Goja legten eine starke Runde hin, die Zeit jedoch reichte nicht ganz (45.34sec) – Platz fünf. Auch Holger Wulschner (Klein Belitz) und sein Hannoveraner BSC Skipper (von Stolzenberg/Lord Liberty) blieben ohne Fehler (47.40sec) – Rang acht. Markus Brinkmann (Herford) und sein Holsteiner Pikeur Dylon (Diamant de Semilly/Carry) zeigten ein starkes Weltcup-Debüt – null Fehler, 50.71 Sekunden und Platz zehn. Einen Abwurf leisteten sich Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen) und sein Holsteiner Cool and Easy (Contender/Riverman). Ihre Zeit von 44.15 Sekunden hätte sogar für den zweiten Rang gereicht. Aus deutscher Sicht konnte sich das Ergebnis mit fünf platzierten Paaren absolut sehen lassen. Als nächstes steht die Weltcup-Station in Madrid auf dem Programm der Springreiter.

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