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Hannoveraner beherrschen Trakehner-Preis

VR Classics Hannoveraner beherrschen Trakehner-Preis

Am Freitag nahm das internationale Reitturnier in den Holstenhallen von Neumünster, VR Classics, Fahrt auf: In der Dressur wurde es gleich früh morgens international, im Preis des Trakehner Verbandes, Intermediaire I.

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Maurice Tebbel verwies mit Lava Levista den Lienener Felix Haßmann mit Barolo H auf den zweiten Platz.

Quelle: Jörg Lühn

Neumünster. Hartwig Burfeind aus Sandbostel entschied die schwere Dressur mit Hannoveraner Finest Feeling für sich. Den besten Trakehner ritt Vera Breitenbach (Kropp), Titan. Das internationale Eröffnungsspringen dominierte Maurice Tebbel (Emsbüren) mit Lava Levista.

 Den Trakehner-Preis beherrschten die Hannoveraner Pferde, was angesichts der weltweiten Dressurleitungen dieser bewegungsstarken Rasse nicht verwundert. Holsteinerin Karin Lührs (Neversdorf) manövrierte mit Petit Pompidour TSF dennoch einen Vertreter der Pferde mit der Elchschaufel im Zeichen als zweiten „Trakkie“ in die Platzierungsliste (Rang sechs). Auf Rang zwei kam Sven Dapper (Börnsen) mit Romario – ebenfalls ein Hannoveraner. Der Berufsreiter hatte 2015 in den Holstenhallen das Goldene Reitabzeichen entgegengenommen.

 Unter die Profis mischte sich Studentin Caroline Wilm, Tochter von Trakehner Verbandspräsidentin Petra Wilm (Tasdorf). Sie überzeugte mit Holsteiner Hengst Almoretto (Rang neun): „Ich habe mit ihm schon erste Platzierungen im Grand Prix-Sport erreicht. Trotzdem hatten wir hier im Intermediaire eine echte Aufgabe zu meistern – die Kulisse ist in der Holstenhalle schon ein Thema, die Pferde gucken viel hoch, die Geräusche kommen unten laut an, es ist sehr warm – aber es ist großartig, hier zu reiten.“

 53 Starter testeten im Eröffnungsspringen, S***, den neuen Boden und die Aufbauten von Parcourschef Christian Wiegand, der extra aus Brakel, Nordrhein-Westfalen, angereist ist. Schon 2015 baute er in Neumünster allein auf, 2008 zum ersten Mal überhaupt – damals an der Seite von Frank Rothenberger (Bünde). „Neumünster hat eine besondere, familiäre Atmosphäre“, so der Mann, der dem Reitboden bescheinigte: „Macht einen guten Eindruck, kein Pferd ist gerutscht.“ Und während die einen mit ihrem Erstpferd nur locker „schnupperten“, um die Bedingungen zu checken, wie Theresa Ripke (Steinfeld) mit Calmado (Rang 18; 0/54,82), gaben andere mit ihrem Zweitpferd, wie Janne-Friederike Meyer (Hamburg) mit Chloé, richtig Gas, um eine Schleife abzubekommen (Rang drei; 0/45,67).

 Zweiter wurde Felix Haßmann mit Barolo H (0/43,92), der wohl gar nicht langsam reiten kann. Der Profi aus Lienen platzierte sich direkt hinter Maurice Tebbel mit Lava Levista (0/43,84). Vierte in der Riege der „jungen Wilden“ wurde Teike Carstensen (18) aus Sollwitt, die erst vergangene Woche ihr Goldenes Reitabzeichen verliehen bekommen hatte. Sie ritt Zürich. Am Sonnabend geht es um 8 Uhr mit der Qualifikation zum Dressur-Weltcup weiter.

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