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Der „Große Preis“ lockt nach Warnau

Vereins- und Hausturnier Der „Große Preis“ lockt nach Warnau

Der „Große Preis“ von Warnau ist, aus rein sportlicher Sicht, eher klein. Auch ist das Turnier auf der Reitanlage „Unter den Eichen“ mit rund 50 Nennungen insgesamt wahrlich keine große Veranstaltung. Dennoch: Beim Vereins- und Hausturnier kommen Hobby-Reiter am 25. September groß raus.

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2015 machten die damals 15-jährige Merit Kakerow und ihr inzwischen 21-jähriges Deutsches Pony Liberty im E-Springen eine gute Figur.

Quelle: Susann Breiter

Warnau. „Es bedarf keines großen Vereins oder einer großen Reitanlage, um tolle Aktionen auf die Beine zu stellen“, findet Anlagenchef Steffen Breiter und setzt seine Ideen in die Tat um. Dabei hat er Unterstützung. Zum ersten Mal ist auf der Anlage, die er zusammen mit Ehefrau Susann betreibt, das Vereinsturnier der „Pferdesportgemeinschaft zwischen den Seen“ ausgeschrieben.

 „Wer kennt schon Warnau“, sagt der Turnierchef kritisch. Das will er ändern. Knapp 350 Einwohner leben in dem 1481 gegründeten Örtchen im Holsteiner Hügelland, das weder Kirche noch Kneipe, dafür eine Jagdgesellschaft, das frische Hühnerei direkt vom Erzeuger, ein Torhaus von 1719 und seit drei Jahren eben den „Großen Preis von Warnau“ hat. „Wir haben ein Angebot geschaffen, das durch die nicht alltäglichen Angebote inzwischen über die Ortsgrenzen und Holstein hinaus bekannt geworden ist. Die große Nachfrage gibt dem Konzept recht“, gibt Breiter sich selbstbewusst und lässt Prüfungen in Dressur und Springen von der Klasse E bis L auf Wettbewerbe wie „Jump und Run“ und „Jump und Dog“ treffen.

 Auch ist der „Große Preis von Warnau“ – wie sonst üblich – kein S-Springen, sondern eine L-Dressur auf Kandare, in der unter anderem die Vereinsvorsitzende Anna Maaß antreten will.

 Erwartet werden Gastreiter aus Kiel, Lübeck, Berlin, sogar aus Brandenburg und dem Rhein-Main-Gebiet. „Vielleicht gibt es inzwischen eine kleine Fangemeinde“, hofft Breiter. „Die Resonanz ist gut, jedoch müssen wir als kleine Reitanlage aufpassen, dass unsere Kapazitäten nicht platzen und die Atmosphäre nicht leidet.“

 Ihn haben lediglich für einen besonderen Wettbewerb – den Führzügel für Reiter mit Handicap – bisher nur wenige Nennungen erreicht: Ein „nicht ganz einfaches Thema, trotz spürbaren Interesses und vieler Nachfragen“. Gefordert ist als Unterstützung für den startenden Reiter ein Führender von mindestens 22 Jahren, erlaubt sind Pferde und Ponys.jem

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