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Drei Generationen Witt aus Wellinghusen

Züchter des Jahres Drei Generationen Witt aus Wellinghusen

Pferdezucht wird bei Familie Witt in Wellinghusen seit Jahrzehnten groß geschrieben: Hans Witt betrieb Anfang der 60er Jahre die einzige Privathengststation in Dithmarschen.

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Züchter des Jahres in drei Generationent (v. l.): Reimer Witt, Marten Witt und Tjark Witt mit der Landgraf I-Statue.

Quelle: Janne Bugtrup

Wellinghusen. Nach seinem Tod im Jahr 2011 übernahm Sohn Reimer die Station, auf der unter anderem der Waldenser xx-Sohn Wahnfried deckte, der noch heute in vielen Dithmarscher Stutenstämmen zu finden ist. Im Sport sorgten die Wahnfried-Töchter Wonne und Wega unter Werner Peters für Aufsehen. Reimer Witt lag vor allem die Veredlung des Holsteiners am Herzen. So standen in Wellinghusen die Vollblüter Little Lion xx, Sawara xx und Sacramento Song xx. 1984 wurden Hengste des Holsteiner Verbandes stationiert, darunter Capitol I und Lord, die die Holsteiner Zucht maßgeblich beeinflusst haben.

 Aus der Zucht von Reimer Witt stammen neun gekörte Hengste, darunter Cardento v. Capitol I, der unter dem Schweden Peter Eriksson Silbermedaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie Olympischen Spielen gewann. Die Betriebsleitung haben inzwischen die Witt-Töchter Ute und Imme übernommen, Sohn Tjark lebt mit seiner Familie in Friedrichskoog, wo er einen Ausbildungs- und Turnierstall betreibt. Die Familie züchtet heute mit rund 50 Stuten. 475 Fohlen sind bereits auf die Welt gekommen, darunter die gekörten Hengste Colore und Quadros. 71 Pferde aus ihrer Zucht waren 2015 im Turniersport erfolgreich, international war das unter anderem Conrad de Hus. Der Con Air-Sohn wurde vor acht Jahren als nicht gekörter Hengst nach Frankreich verkauft. Unter dem Belgier Gregory Wathelet gewann Conrad de Hus bei der EM in Aachen Einzelsilber, und er gehörte der belgischen Mannschaft an, die im Nationenpreisfinale von Barcelona siegte. Reimer Witt erhielt für sein züchterisches Lebenswerk die Georg-Ahsbahs Medaille.

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