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Keine Sorge um den Fahrernachwuchs

Keine Sorge um den Fahrernachwuchs

Am Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp werden zwar regelmäßig Lehrgänge und Abzeichenlehrgänge im Rahmen des Pferdesports angeboten. In diesem Jahr kamen aber ein paar Besonderheiten zusammen.

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Die Jugendlichen bei der Station Anspannen eines Zweispänners unter Aufsicht der Prüfer Stefanie Kallies und Wilfried Detels (auf der Kutsche)
 

Futterkamp. Überraschend groß war die Nachfrage nach einem Fahrabzeichenlehrgang in diesem Winter. Sie war so groß, dass der Lehrgang in zwei Ausbildungsgruppen geteilt wurde, aber dann alle 15 zur Prüfung am selben Tag antraten. Entsprechend mussten für den Prüfungstag 3 Richter benannt werden und wenigstens 6 Gespanne zur Verfügung stehen. Ausgesprochen neu war die Umsetzung des Regelwerkes APO 2014. Danach musste in verschiedenen Stationen sowohl für den Basispass als auch für das Fahrabzeichen F5 der Umgang mit dem Pferd, das Führen auf einer Dreiecksbahn, das Verladen, die Bodenarbeit am Halfter und u.a. die Fütterung geprüft werden. Daneben standen natürlich die Theoriestationen Fahrlehre, Geschirrkunde, Fahren im Straßenverkehr und im Gelände sowie das praktische Fahren eines Ein-oder Zweispänners auf dem Prüfungsplan.  Für Lehrgangsleiter und Prüfer war der Ablauf eine große Herausforderung, weil es für alle die erste Prüfung nach dem neuen Regelwerk war.

Die Teilnehmer waren aber auf das System vorbereitet worden und kannten es ja nicht anders.  Schon früh um neun Uhr traten 6 Jugendliche und eine Erwachsene zur Basispassprüfung in der Reithalle an. Parallel dazu stellten sich 5 Bewerberinnen der Prüfung zum Fahrabzeichen F4 (das frühere Bronzene Fahrabzeichen) und begannen mit der Station Longieren. Nach der theoretischen Reflexion des Umgangs mit dem Pferd und der Pferdehaltung und –fütterung, kam das Urteil, dass alle 7 die Basispassprüfung bestanden hatten und die Prüfer gleich mit der fahrsportbezogenen Prüfung für das Fahrabzeichen F5 mit insgesamt 10 Teilnehmern weiter machen konnten.

Diese Gruppe bestand aus 8 Jugendlichen und 2 Erwachsenen. Insgesamt stellten sich 11  jugendliche und 4 erwachsene Fahrerinnen und Fahrer der Prüfung zum Fahrabzeichen F5 bzw.F4, darunter die erst 7-jährige Teresa Lamp als jüngste. Nach Fahrlehre, Veterinärkunde, Haltung, Fütterung, Fahrlehrgerät und Geschirrlehre bzw. für F4 noch Kenntnisse der LPO und des Turnierreglements durften alle entsprechend ihrer Abzeichenziele ihre Gespanne aufschirren und anspannen. Dafür standen 3 Einspänner und auch drei Zweispänner zur Verfügung. An den Gespannen mussten alle zunächst die Leinen ordnungsgemäß vermessen und aufnehmen, bevor sie den Wagen besteigen konnten, um dann, begleitet von ihrem Gespannführer und dem Prüfer zu beweisen, dass man in der Lage ist, ein Gespann sicher im Straßenverkehr und auf dem Platz zu führen.

Die Jugendlichen unter 16 Jahren durften mit den K-Ponies fahren, für die älteren standen G-Ponygespanne bereit. Die Kandidaten für das Abzeichen F5 mussten eine Dressuraufgabe der Klasse A und einen Standardhindernisparcours der Klasse A mit ihrem Gespann absolvieren. Am späten Nachmittag war es dann geschafft, alle 15 haben ihre Prüfung bestanden und ernteten von den drei Prüfern Stefanie Kallies, Helmut Lucht und Wilfried Detels hohe Anerkennung für durchweg guten Leistungen, die sich auch in überdurchschnittlich hohen Abschlussnoten wiederfanden.

Die Prüfung bestanden haben:
Abzeichen F4: Enid Beimgraben (18 Jahre), Swantje Bünz (19Jahre), Svenja Ehlers (18Jahre), Stephanie Kalsow und Miriam Muroschat
Für Abzeichen F5: Nicole Brinkmann, Eva Botschatzke (14 Jahre), Jilline Gutzeit (13 Jahre), Ina Ladendorf,Hannes Lamp (12 Jahre), Kelvin Lamp (15 Jahre),Teresa Lamp (7 Jahre), Madita Lewerenz (11 Jahre), Katja Vosgerau (14Jahre), Saskia Vosgerau (15 Jahre)

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