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Beste Zeit und Nominierung zur Deutschen Meisterschaft

ORV Malente Eutin Beste Zeit und Nominierung zur Deutschen Meisterschaft

Svenja Hansen (ORV Malente-Eutin) reitet mit „Carrelon“ in Luhmühlen

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Svenja Hansen mit dem Holsteiner Wallach „Carrelon“ in der Geländeprüfung. Sie stellte in der CIS*-Prüfung in Hornsmühlen die beste fehlerfreie Zeit und kommt jetzt zur Deutschen Meisterschaft.

Eutin. Nach einem hervorragenden 5. Platz bei der international besetzten CIC* Vielseitigkeit in Hornsmühlen und weiteren Erfolgen zuvor ist die 18-jährige Svenja Hansen (ORV Malente Eutin) für die Deutsche Meisterschaft nominiert worden.

„Ich bin sehr froh, das „Carrelon“ in Hornsmühlen eine so tolle Leistung erzielt hat und hoffe, das wir das auch bei der Deutschen Meisterschaft in Luhmühlen können“, betonte die junge Amazone, die auf dem Hof Friedrichsruhe im Dodau zu Hause ist. Volker Dohm, Trainer von Svenja Hansen, hat die junge Amazone mit ihrem Holsteiner Pferd in den zurückliegenden Monaten hart trainiert, „und wir sehen das Ergebnis“, sagte der Pferdewirtschaftsmeister aus Schwienkuhlen.

In Hornsmühlen hatte der Parcoursdesigner Fried Schwien (Brackrade) für die insgesamt 73 Starter der CIC*-Prüfung eine 3.000 Meter lange, anspruchsvolle Geländestrecke mit 23 detailreich und liebevoll gestalteten Hindernissen errichtet. Dazu gehörten die schräg zu springenden Doppelhecken, ein Coffin, das durch einen natürlichen Flusslauf führte, eine Sunken Road und ein Wasserkomplex, der einzigartig ist in Deutschland: mit einem Einsprung direkt in den Stocksee. Es gab einige Verweigerungen, die verteilt waren auf der Strecke, und insgesamt fünf Stürze, bei denen Reiter und Pferd aber unverletzt blieben. Nur sieben Reiter blieben ohne Zeitfehler. Der Sicherheitsstandard der Sprünge wurde durch Vorbauten an den Hindernissen und das schwedische MIM-Safety-System erhöht. Durch das System soll ein Sprung bei großer Krafteinwirkung nachgeben. Es war an insgesamt sechs Sprüngen der Strecke angebracht. Ausgelöst wurde es nicht.

Svenja Hansen hatte mit dem Holsteiner Wallach „Carrelon“ mit 51,80 Punkten eine nicht zufriedenstellende Dressur als erste Disziplin vorgelegt, rangierte danach auf Platz 18. Eine fehlerfreie Runde im Springparcours brachte sie dann aber nach vorn. In dieser Einzeldisziplin rangierte sie dann auf Rang 1. Ebenso war es dann in der über 3.000 Meter führende Geländestrecke am Nachmittag der Vielseitigkeit. Sie legte mit der Zeit von 5:44 Minuten die beste Zeit vor, blieb fehlerlos und gewann dann auch die Geländestrecke in der 1. Abteilung (Leistungsklasse 1-3). In der Gesamtwertung kam  Svenja Hansen dann mit dem Dressurergebnis von 51,80 Punkten auf Rang 5. „Vor der DM müssen wir noch einiges in der Dressur verbessern, dann stimmt es bei uns“, sagte Svenja Hansen.

Das sah  auch der Landestrainer Detlef Peper (Bad Segeberg) so, der Svenja dann gleich für die Deutsche Meisterhaft, die am 30. Juni in Luhmühlen (Niedersachsen) stattfinden wird, nominierte.

Doch  das war nicht der einzige Erfolg der jungen Reiterin vom ORV Malente. Sie qualifizierte sich mit dem Holsteiner „Carly Brown“ für das Bundeschampionat im September in Warendorf. „Carly Brown“ ist sechs Jahre alt und ein imposantes und gewaltiges Springpferd. (RR)

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