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Oldenburg führt in Rio

Oldenburger Pferdezuchtverband e.V. Oldenburg führt in Rio

Oldenburger gewinnen Gold und Silber in Rio.

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Auf Medaillenkurs: Quintol v. Quintender und Eduardo Menezes liegen nach dem ersten Umlauf mit dem brasilianischen Team in Führung.

Quelle: Holcbecher

Rio de Janeiro. In der deutschen Reitpferdezucht gewinnt Oldenburg weiter an Terrain. Mit 17 Pferden bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro führt Oldenburg den Deutschland-Vergleich im Springen, der Dressur und der Vielseitigkeit an.

Von den insgesamt 70 deutschen Pferden in Rio tragen 17 (24 Prozent) einen Oldenburger-Brand, das gekrönte O, 16 das Holsteiner H (23 Prozent), 15 den Hannoveraner Brand (21 Prozent) zwölf den Brand der Westfalen (17 Prozent). Für die Arbeitsgemeinschaft der Süddeutschen Pferdezuchtverbände sind insgesamt sieben Pferde in Rio vertreten. Im Detail schicken die Zuchtverbände Baden-Württemberg und Bayern je zwei Pferde an den Start, außerdem stehen je ein Brandenburger, ein Deutsches Sportpferd, ein Sachse, ein Hesse, ein Rheinländer und ein Trakehner auf der Nennungsliste.

Die größte Anzahl dieser Reitpferde ist einmal mehr in der Dressur am Start: 26 von 69 genannten Pferden, die meisten davon Oldenburger (10) gefolgt von den hannoverschen Pferden (8). Das entspricht rund 37 Prozent deutscher Pferde in der Dressur, also etwas weniger als vor vier Jahren in London. Damals hatten noch 22 von 54 genannten Dressurpferden ein deutsches Papier (41 Prozent).

Bei den Springpferden sind es in Rio 24 von 89 Pferden, 27 Prozent, die von deutschen Zuchtverbänden registriert wurden. Den Löwenanteil stellen dabei die Holsteiner (9) aus, gefolgt von den Westfalen (6), Oldenburger Springpferden (5) und Hannoveranern (3).

In Rio sind es 20 von 75 Vielseitigkeitspferden, die einen deutschen Abstammungsnachweis besitzen: 26 Prozent. Die Holsteiner (7) führen, gefolgt von Hannoveranern (4), Westfalen (3) und Baden-Württembergern (2) und Oldenburgern (2).
Wie bei den vergangenen Olympischen Spielen in Hongkong (2008) und London (2012) stammen auch in Rio de Janeiro wieder rund 30 Prozent aller Pferde aus deutscher Zucht. Dies ergibt eine Auswertung der vom Weltreiterverband (FEI) veröffentlichten Pferdeliste. Danach sind 70 Pferde von insgesamt 233 genannten Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitspferden, inklusive der Reservisten, von in Deutschland ansässigen Zuchtverbänden registriert worden, in London waren es 65 von 219.

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