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Palace Prince setzt sich als Favorit nach Kampf durch

Palace Prince setzt sich als Favorit nach Kampf durch

Newcomer Iquitos überzeugt im Großen Preis der Sparkasse Krefeld auch in der Niederlage

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Palace Prince setzt sich als Favorit nach Kampf durch.

Quelle: Marc Rühl

Krefeld. Am Ende hatte er – wie allgemein erwartet – den Großen Preis der Sparkasse Krefeld auch gewonnen. Doch für den 20:10-Favoriten Palace Prince wurde es keinesfalls ein Spaziergang, wie man es nach Papierform eigentlich hätte erwarten können. Der Dreijährige des Gestüts Höny-Hofs marschierte heute zwar in der mit 55.000 Euro dotierten Krefelder Gruppe-III-Prüfung eingangs zur Geraden in einer Haltung auf, als könnte er mit der Konkurrenz nach Belieben umspringen, doch wurde es auf dem letzten Wegstück der geforderten 2.050 Meter für ihn noch einmal ziemlich eng. Unter dem französischen Nachwuchsjockey Eddy Hardouin brachte der Dreijährige aus dem Stall des Kölner Trainers Andreas Löwe letztendlich nur einen Kopfvorteil über die Linie, den sich der Zielrichter sicherheitshalber noch durch ein Zielfoto dokumentieren und bestätigen ließ.

Für gewaltigen Alarm hatte insbesondere der aus Hannover in den Krefelder Stadtwald gekommene Iquitos des Stalles Mulligan gesorgt. Ein Hengst, der sich erstmals in der Gruppe-Klasse versuchte und bei bereits weich gewordenem Geläuf wie auch regnerischem Wetter gleich eine Vorstellung gab, die für die Zukunft sicherlich noch einiges Gute erwarten lässt.

Der vehemente Endkampf zwischen dem 20:10-Favoriten und seinem von Hans-Jürgen Gröschel in Langenhagen bei Hannover betreuten Herausforderer hatte zu guter Letzt eine gewaltige Lücke von sechs Längen zum restlichen Feld aufgerissen, das am Ende von Devastar, einem weiteren Newcomer, angeführt wurde. Platz vier nahm zwei Längen dahinter Iraklion ein.

Der enorme Vertrauensvorschuss für den Favoriten Palace Prince basierte vor allem auf seinem jüngsten zweiten Platz im IDEE 146. Deutschen Derby hinter dem neuen Hamburger Triumphator Nutan. Auf dem Horner Moor war der Areion-Sohn bereits von Eddy Hardouin geritten worden, und es würde keineswegs überraschen, wenn der Franzose auch bei den Folgestarts des Hengstes weiterhin an Bord bliebe.

Mögliche Ziele für den Dreijährigen, der auch der Höny-Hofer Zucht entstammt, sind im Herbst vor allem noch 53. Preis von Europa am 27. September auf seiner Kölner Heimatbahn. Überdies ist ein Start in den renommierten Champion Stakes im englischen Ascot am 17. Oktober noch eine Option, die Trainer Andreas Löwe für Palace Prince alternativ ziehen könnte.

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