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Amaron wiederholt seinen Vorjahressieg

Galoppsport Amaron wiederholt seinen Vorjahressieg

Kölner Hengst gewinnt Frühjahrs-Meile in Düsseldorf

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Der erneut siegreiche Amaron.

Quelle: Marc Rühl

Düsseldorf. Am Sonntag wiederholte sich Galopp-Geschichte auf der Rennbahn in Düsseldorf: Zum zweiten Mal hintereinander gewann der von Altmeister Andreas Löwe in Köln für das Gestüt Winterhauch der Familie Mosca aus Eberbach/Neckar vorbereitete Hengst Amaron die Wettmeister Frühjahrsmeile, das erste Grupperennen der deutschen Saison. Die mit 55.000 Euro dotierte Gruppe III-Prüfung über 1.600 Meter wurde eine leichte Beute des inzwischen sechsjährigen Shamardal-Sohnes, der von dem siebenmaligen Champion-Jockey Andrasch Starke ein ideales Rennen serviert bekam.

Zunächst ließ sich Amaron von dem Außenseiter Donnerschlag führen, übernahm aber Ende der Gegenseite selbst die Initiative. Zu Beginn der Zielgeraden beorderte Starke den Favoriten (Quote: 25:10 Euro) an die Außenseite und dort wehrte er alle Attacken des sehr schnell aufkommenden Guiliani mit einer Länge Vorsprung sicher ab.

„Wir hatten einen Super-Rennverlauf. Eigentlich wollte ich an zweiter Stelle weitergehen, aber da Amaron so eifrig war, habe ich ihn schließlich vorne gehen lassen. Außen auf besserer Bahn ist er super galoppiert und immer weitermarschiert. Das zeichnet ein Klassepferd aus“, kommentierte Andrasch Starke, der in zehn Tagen zum zweiten Mal Vater wird – seine Ehefrau erwartet eine Tochter.

Amarons Trainer Andreas Löwe in einem ersten Kommentar: „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, da unser Lucky Lion vor einer Woche in Paris sehr mäßig gelaufen war. Es war schon der siebte Gruppesieg für Amaron, zehn Rennen dieser Art möchte ich gerne mit ihm gewinnen, bevor er Deckhengst wird. Wir steuern nun vermutlich den Prix du Muguet am 1. Mai in Saint-Cloud an.“

Ein ausgezeichnetes Rennen lief auch Guiliani als Zweiter vor dem  Franzosen Spoil The Fun. Wake Forest, im Mitbesitz von Fußball-Manager Klaus Allofs, kam auf etwas kurzer Distanz über Platz fünf nicht hinaus. Der Manager von VFL Wolfsburg gewann allerdings das anschließende 4.000 Euro-Rennen mit dem vierjährigen Wallach Potemkin.

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