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„One Horse-Show“ im Galopp-Klassiker

„One Horse-Show“ im Galopp-Klassiker

Scheich-Triumph durch Karpino im Mehl-Mülhens-Rennen.

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Der in Köln siegreiche Karpino mit Sheikh Fahad Al Thani.

Quelle: Marc Rühl

Köln. 12.000 Besucher am Pfingstmontag in Köln wurden im 30. Mehl-Mülhens-Rennen, dem ersten Galopp-Klassiker der Saison 2015, Zeuge einer „One-Horse-Show“: Der von Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh vorbereitete dreijährige Hengst Karpino bleibt nicht nur nach seinem dritten Karrierestart ungeschlagen, er begeisterte wie schon vor wenigen Wochen im Dr. Busch-Memorial in Krefeld auch seinen eigens angereisten Besitzer Scheich Fahad Al Thani aus Katar (der Rennstall heißt Pearl Bloodstock).

In diesem mit 153.000 Euro (100.000 Euro dem Sieger) dotierten Gruppe II-Rennen über 1.600 Meter dominierte der vom Gestüt Fährhof gezogene Cape Cross-Sohn unter Jockey Oisin Murphy wie ein Pferd von einem anderen Stern. Bis zur Zielgeraden ließ sich Karpino, der zu einer Quote von 25:10 als Favorit in dieses Top-Event gegangen war, von Rock Academy führen, dann setzte er sich schon bald in einer atemberaubenden Manier ab und triumphierte mit viereinhalb Längen Vorsprung vor dem von Weltklasse-Jockey Lanfranco Dettori gesteuerten Engländer Fanciful Angel und dem noch sehr gut auf Touren kommenden Außenseiter Molly le Clou.

Sheikh Fahad Al Thani sagte anschließend: „Karpino ist ein sehr veranlagtes Pferd. Wir werden nun alles Weitere in Ruhe besprechen.“ Trainer Andreas Wöhler meinte: „Vielleicht gehen wir direkt ins Derby. Aber bis dorthin ist es noch ein langer Weg. In jedem Falle ist Karpino ein ganz besonderes Pferd. Wegen seiner Klasse hat er auch auf dieser relativ kurzen Distanz gewonnen. Wir wollten heute kein Risiko eingehen, und sind daher noch von hinten gegangen. An der Startstelle lief diesmal alles glatt, aber er ist schon ein Playboy, das hat man an den Sattelboxen gesehen.“

Sicherlich dürfte Karpino damit ein ganz heißes Eisen für das Derby am 5. Juli in Hamburg sein. Hinter Fanciful Angel lief Molly le Clou als Dritter sehr gut. Unter Wert geschlagen war als Achter der Ire Cappella Sansevero, der an der Innenseite nie genügend Freiraum hatte.
 
Weitere Informationen unter  www.german-racing.com.

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