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Drei von vier Weltmeistern in Wiesbaden

79. Internationales Wiesbadener PfingstTurnier Drei von vier Weltmeistern in Wiesbaden

Im vergangenen Jahr holte sich die deutsche Dressur-Mannschaft den WM-Titel bei den Weltreiterspielen 2014 in der Normandie. Drei der vier Mannschafts-Weltmeister gehen nun beim 79. Internationalen Wiesbadener PfingstTurnier an den Start.

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Uta Gräf mit Le Noir beim Wiesbadener Pfingstturnier.

Quelle: WRFC/Toffi

Wiesbaden. D’Agostino, der WM-Gold-Partner von Fabienne Lütkemeier. Die elegante Fuchsdame Bella Rose, die mit Isabell Werth zum goldenen WM-Team gehörte – wobei noch nicht ganz sicher ist, ob Werth ihre Stute zum Training mit in den Schlosspark bringt oder auch in einer Prüfung an den Start gehen wird. Und Damon Hill kommt, der mit Helen Langehanenberg auch noch zweimal Einzelsilber in der Normandie gewann. Unter der 17-jährigen Jil-Marielle Becks war der Hengst bereits in Vechta, Hagen und am vergangenen Wochenende in Warendorf am Start und hat alles gewonnen – mit enormen Prozentzahlen, teilweise über 80-Prozent. Die Tochter der Besitzer Melanie und Christian Becks hat sich von der Junioren-Klasse vorzeitig in die der Jungen Reiter hoch stufen lassen. Das Ziel sind die Europameisterschaften Anfang Juli im französischen Vidauban. Der Weg zu diesem Ziel führt über die erste EM-Sichtung in Wiesbaden.

Das Ziel Europameisterschaft hat auch der jüngste Spross der Pferdesport-Familie Rothenberger: Semmieke Rothenberger. Beim ‚Preis der Besten’ am vergangenen Wochenende hat sie sowohl die Wertung der Ponyreiter als auch die der Junioren gewonnen. Im Schlosspark wird sie ebenfalls in beiden Altersklassen ihren Konkurrenten das Siegen schwer machen. Aber am Ende muss sich die vierfache Pony-Europameisterin, dreimal mit der Mannschaft und einmal Einzelgold, entscheiden: Zur EM darf sie nur im Pony- oder im Juniorensattel.
 
Abschied von Le Noir
Le Noir – er war das Spitzenpferd von Kaderreiterin Uta Gräf aus Kirchheimbolanden. Mit dem inzwischen 15-jährigen Holsteiner Hengst hat Gräf ihre größten Erfolge errungen, konnte mehr als 20 Siege in Grand Prix-Prüfungen verbuchen und stand auf der Longlist für die Olympischen Spiele in London 2012. In Wiesbaden wird sie ihren „Liebersche“ nun aus dem Sport verabschieden. „Uns war immer klar, wenn wir ihn verabschieden, dann nur in Wiesbaden“, erklärt die Profireiterin. „In Wiesbaden ist er das erste Mal international an den Start gegangen. Dort hat er mit dem Sieg in der Grand Prix-Kür einen seiner schönsten Erfolge gefeiert und er hat sich im Schlosspark immer wohlgefühlt.“ Am Sonntagabend nach der traditionellen und stimmungsvollen Flutlicht-Kür wird Le Noir seinen Fans ‚Auf Wiedersehen’ sagen. Künftig möchte Gräf ihn noch bei einigen Seminaren reiten und er darf seinem Zweitjob als Vererber nachgehen.

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