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„Diese Regatta hatte alles zu bieten“

Blue Ribbon Cup „Diese Regatta hatte alles zu bieten“

Von Gewitter und intensivem Wetterleuchten bis zur Flaute – die KYC-Trophy von Kopenhagen nach Kiel hatte viele Gesichter. Strahlende gab es bei der Siegerehrung im Clubheim des Kieler Yacht-Clubs in Strande.

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Beim Start in Kopenhagen wehten noch moderate Winde, weiter draußen auf der Ostsee hatten die Crews zu kämpfen.

Quelle: Point of Sailing

Kiel/Kopenhagen. Die „Moana“ von Hanno Ziehm gewann den Blue Ribbon Cup 2016 in der Gruppe ORC I, die „Sydbank“ von Skipper Torsten Bastiansen wurde Erster in der Gruppe II, und die „Hinden“ mit Steuermann Jonas Hallberg kämpfte sich auf den ersten Platz der Gruppe ORC III/IV. Sie wurde außerdem schnellste Jacht „Rund Seeland“ nach berechneter Zeit und gewann den R.T. Dixon Challenge Cup von 1912. Den zweiten Wanderpreis, den Carl-Grage Gedächtnispreis von 1957 für die schnellste gesegelte Zeit für die Hin- und Rückwettfahrt, gewann die „Milan“ mit insgesamt 37 Stunden und 23 Minuten.

Nach dem Start am Sonnabend um 10 Uhr ging es für die Crews mit moderaten östlichen bis südöstlichen Winden in Richtung Süden, bereits fünf Stunden nach dem Start passierte das Feld Stevens Kliff, wo die Wettfahrtleitung des KYC einen Zwischenstopp eingelegt hatte. In der Nacht stellten dann aber mehrere Flautenlöcher, Winddreher und Gewitter auf der Ostsee die Segler auf eine Geduldsprobe – am Ende mussten einige Teilnehmer der Gruppe III/IV von Fehmarn Richtung Kiel kreuzen, die letzten Jachten erreichten daher erst am Sonntag um 15 Uhr das Ziel am Kieler Leuchtturm.

"Topfschlagen" auf dem Wasser

Hanno Ziehm von der „Moana“ stand das Lächeln in das Gesicht geschrieben: „Wir haben das Schiff gerade erst nach Kiel geholt und freuen uns über den Erfolg. Auf dem Wasser war es teilweise Topfschlagen mit vielen Zonen ohne Wind. Am Ende steuerte uns Robert Jacobsen dann mit einem Schlag von Fehmarn nach Kiel – mit zehn Knoten über spiegelglattes Wasser.“ Zweiter in der Klasse ORC I wurde die „Ember Sea“ von Matthias Mier, die „Sunbird“ belegte den dritten Platz.

„Die Regatta hatte alles zu bieten“, sagte Ulf Hennig von der siegreichen ORC-II-Jacht „Sydbank“. Er hatte in seiner Eigenschaft als Leiter Private Banking bei der Sydbank als Gast für den Blue Ribbon Cup angeheuert und ließ die „Lutzifer“ mit Martin Lutz und die „Illum“ mit Lars Metzner hinter sich. Bei den kleinsten Jachten schlug die „Hinden“ die „Jux Box“ von Jan Meincke und die „Jalapeno“ mit Hinnerk Blenckner.

Bei der Siegerehrung freute sich Blue-Ribbon-Cup-Chef Eckhard von der Mosel bereits auf das Jahr 2017. „Dann gibt es den Cup im 20. Jahr, das werden wir gebührend feiern. Wir hoffen auf noch mehr Meldungen. Besonders in der neuen Double-Hand-Wertung ist noch Luft nach oben“, sagte von der Mosel, der vom KYC-Vorsitzenden Carsten Krage für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet wurde.

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Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

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Blue Ribbon Cup
Foto: Aus Kiel starteten die Segler am Mittwochabend.

Die längste Jacht im Feld der 30 Schiffe, die „Milan“, war auch die erste im Ziel: Joscha von Krause und seine Crew erreichten Kopenhagen um 13.46 Uhr am Donnerstag. Die letzten Teilnehmer des Blue Ribbon Cups machten erst spät in der Nacht zum Freitag fest.

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