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Tradition im neuen, alten Heim

109. Curryessen des KYC Tradition im neuen, alten Heim

Beim traditionellen Curryessen des Kieler Yacht-Clubs tummelten sich auch in diesem Jahr Segler, Freunde, Sponsoren und Gäste des seit Februar 130 Jahre alten Klubs. Der KYC zeigte sich dabei im (fast) wieder eigenen Klubhaus zufrieden mit der vergangenen Segelsaison auf der Förde.

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Im festlichen Kaisersaal des Alfred-Krupp-Hauses fanden sich zum 109. Curryessen des Kieler Yacht-Clubs zahlreiche Segler, Sponsoren, Freunde und Gäste des KYC ein.

Quelle: Niklas Schomburg

Kiel. Den Kauf des Alfred-Krupp-Hauses an der Kiellinie bezeichnete der Vorsitzende des Kieler Yacht-Clubs, Carsten Krage, als "glückliche Situation": "Unser Ziel war es, den Charakter und die Funktion eines Klubhauses zu bewahren", sagte Krage, der Uli Wachholtz dafür dankte, dass dieser "bereit war, für den Klub allein ins Risiko zu gehen." Womit dann nach anfänglichem Rätselraten um "Mr. X" klar ist, dass es Verleger und UV-Nord-Präsident Wachholtz war, der dem KYC, in dem er selbst Mitglied ist, den Kaufpreis vorgeschossen und die "dem Klub nahestehende Stiftung" auf den Weg gebracht hatte.

Vor der großen Besucherschar um die Ehrengäste Hans-Werner Tovar (Kieler Stadtpräsident), Kristina Herbst (Staatssekretärin im Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein), Landtagsvizepräsident Oliver Kumbartzky, World-Sailing-Vizepräsidetin Nadine Stegenwalner und DSV-Generalsekretär Goetz-Ulf Jungmichel blickte Krage auf eine "erfolgreiche Regattasaison" zurück, die in Kieler Woche mit integrierter Para-WM sowie drei Europameisterschaften in olympischen Klassen ihre Höhepunkte hatte.

Ein lachendes und ein weinendes Auge

Im Ausblick auf die kommende Saison 2018 kam der KYC-Vorsitzende nicht ohne eine Erklärung zu den gescheiterten Plänen, das Weltcup-Finale im Rahmen der Kieler Woche abzuhalten, aus. "Wir hätten es sehr gern ausgerichtet, aber mit den verschiedenen Werbepartnern der Kieler Woche und des Segel-Weltverbandes war das sehr schwierig", sagte Krage. "Uns war es wichtig, unsere Partnerschaften zu pflegen und zu schützen und sie nicht für eine einmalige Veranstaltung zu gefährden. Deshalb ist unsere Entscheidung für uns so auch ok."

Die Vorzeichen für das neue Segeljahr stehen gut, die anfängliche Zusammenarbeit mit der neuen Landesregierung sei positiv, so Krage. Staatssekretärin Kristina Herbst erklärte in ihrem Grußwort, die Landesregierung prüfe die vom KYC eigereichten Förderbescheide für Veranstaltungen im kommenden Jahr bereits. "Die Olympiabewerbung hat nach wie vor positive Auswirkungen", sagte Herbst zu den gewachsenen Verzahnungen zwischen Sport, Kultur, Wirtschaft und Politik.

Und so machten sich die Gäste nach einem launigen Grußwort des Kieler Stadtpräsidenten Tovar gut gelaunt einmal mehr daran, ihr Curry so zuzubereiten, dass es auch dann im Teller bleibt, wenn man sich diesen umgedreht über den Kopf hält. Auch das ist ein Grund, warum das Curryessen laut Tovar "eines der Jahreshighlights des gesellschaftlichen Lebens in Kiel" ist.

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Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

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