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Aarhus liegt den deutschen Seglern

Testevent für WM 2018 Aarhus liegt den deutschen Seglern

Erfahrungen und Erkenntnisse standen für die deutsche Segelnationalmannschaft beim Testevent für die Segel-WM in Aarhus im Vordergrund. Dabei konnten vor allem die 470er-Crews und Philipp Buhl ihre guten Leistungen des Jahres 2017 bestätigen und sich in der erweiterten Weltspitze festsetzen.

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Mittendrin in der Weltspitze: In Aarhus präsentierte sich Laser-Segler Philipp Buhl (Mitte) in guter Form, kam an Gesamtsieger Mathew Wearn (Australien/Vordergrund) aber nicht ganz heran.

Quelle: Jesús Renedo / Aarhus Sailing Week

Aarhus. „Bei der Regatta ging es uns gar nicht so sehr um die Endplatzierung, sondern viel mehr darum, Neues auszuprobieren“, erklärte Anna Markfort, die gemeinsam mit Steuerfrau Frederike Loewe in Aarhus Sechste wurde. „Wir haben viele Erkenntnisse sammeln können.“ Der Weg ist das Ziel für die beiden Kieler Studentinnen, und dieser Weg soll nach Tokio führen. „Wichtiger als der sechste Platz ist, dass wir große Schritte im Training gemacht haben, die bei den letzten Regatten deutlich sichtbar waren“, sagte Markfort.

Die gute Form der deutschen 470er unterstrichen Nadine Boehm/Ann Christin Goliaß (Tutzing) auf Rang vier, auch die Männerteams Simon Diesch/Philipp Autenrieth (Friedrichshafen/Augsburg) und Malte Winkel/Matti Cipra (Kiel/Plau am See) kamen auf den Plätzen neun und zehn in die Top Ten. „Wir bewerten diese Testregatta als das, was sie sein sollte: ein sinnvoller und nützlicher Test in dem Revier, in dem es im kommenden Jahr um Nationenplätze für die Olympischen Spiele 2020 geht“, bilanzierte Nadine Stegenwalner, Sportdirektorin des Deutschen Segler-Verbandes (DSV). „Dass sich die 470er-Seglerinnen in der Weltspitze behaupten konnten und Philipp Buhl ein Leistungsgarant bleibt, freut uns besonders.“

Der Weltranglistenerste und Vize-Weltmeister von 2015 erreichte im stark besetzten Laserfeld den sechsten Rang, musste den Gold- und Bronzegewinnern von Rio, Tom Burton (Australien) und Sam Meech (Neuseeland), zwar den Vortritt lassen, ließ aber Silbermedaillengewinner Tonci Stipanovic (Kroatien) hinter sich. Für die WM im kommenden Jahr bescheinigt der Sonthofener: „Das hier ist ein Revier für uns Deutsche, also eine Riesenchance! Jeder Tag Training in Kiel ist auch einer für Aarhus im nächsten Jahr.“

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