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Glitzernde Perlen und Stau an der Tonne

Goldener Opti Glitzernde Perlen und Stau an der Tonne

Knapp 350 Jüngstensegler lieferten sich packende Duelle um den Goldenen und Silbernen Opti. Die Traditionsregatta des TSV Schilksee wartete mit tollem Wetter, aber schwierigen Bedingungen auf. Die Berlinerin Cosima Schlüter gewann im Opti A, der Kieler Ole Schweckendiek wurde starker Fünfter.

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Knapp 350 Jüngstensegler waren bei bestem Wetter beim Goldenen und Silbernen Opti am Start, da kann es in der Vorstartphase schon mal ein bisschen eng werden.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Beim Goldenen und Silbernen Opti des TSV Schilksee kann es schon mal stressig werden. Wenn 260 Boote im Opti A und 70 im Opti B starten, ist an den Tonnen eben nicht viel Platz. Dass es dabei aber so gut wie immer fair bleibt, beweist die geringe Anzahl an Protesten: Es gab genau einen. Nicht nur deshalb fällt das Fazit positiv aus. „Das, was wir uns vorgenommen haben, hat fast ausnahmslos geklappt“, sagte Alexander Florinski, Abteilungsleiter der Segelsparte im TSV Schilksee.

Das für Zuschauer und Spaziergänger beste Wetter war für die Segler nicht einfach. Am Sonnabend war der Wind kräftig, drehte aber mitten im Startversuch zur dritten Wettfahrt zwei Mal, sorgte für Verschiebungen. Am Sonntag "war wenig Wind, aber sehr drehig“, erklärte der Kieler Ole Schweckendiek. „Man musste sehr auf die Windfelder achten und die Dreher treffen.“ Das schaffte der 12-Jährige hervorragend und fuhr auf einen starken fünften Gesamtrang. „Ich hatte keine konkreten Ziele“, erklärte ein zufriedener Schweckendiek. „Ich dachte mir: Das ist mein Heimatrevier, da wird es schon gut laufen.“ Diese Unbekümmertheit brachte ihm eine Top-Platzierung und ein Lob von Landestrainer Thomas Rein: „Das war richtig gut.“

Cosima Schlüter aus Berlin segelte indes der gesamten Konkurrenz mit einer starken Leistung und den gewerteten Plätzen 1,5,2,1,2 davon und gewann den Goldenen Opti 2017. Zweiter wurde der Niederländer Adriaan Ouwerkerk vor dem US-Amerikaner Peter Foley. Im Opti B wurde der Kieler Arthur Kahrs Zweiter, den Silbernen Opti gewann Marko Gomercic aus Gifhorn mit einem Pünktchen Vorsprung. Dritter wurde der Lübecker Morten Borchardt. Die Nationenwertung gewann Deutschland vor den Niederlanden und Dänemark.

„Ein Riesendank geht an die vielen Ehrenamtler, die für die Regatta ihre Freizeit opfern“, sagte Florinski. Auf die fleißigen Helfer zu Land und Wasser könnte im nächsten Jahr noch mehr Arbeit zukommen: Zum 50-jährigen Jubiläum der Regatta sollen die Starterzahlen auf 300 im Opti A und 100 im Opti B steigen – den Pfingstferien in Süddeutschland sei Dank.

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