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Ein Hauch von Vendée Globe

"Hugo Boss" in Kiel Ein Hauch von Vendée Globe

Gut sechs Monate nach dem Ende der Vendée Globe macht der Brite Alex Thomson mit seiner "Hugo Boss" Station in Kiel. Die beeindruckende 60-Fuß-Jacht liegt zur Zeit im Sporthafen Dietrichsdorf.

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Die "Hugo Boss" am Steg in Dietrichsdorf.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Am Morgen des 20. Januar dieses Jahres segelte Alex Thomson an Bord seiner „Hugo Boss“ über die Ziellinie im französischen Les Sables d’Olonne und beendete die berühmt-berüchtigte Vendée Globe als Zweiter. Die Regatta entlang des Südpolarmeers einmal um den Globus gilt als härteste Einhandregatta der Welt, Thomson erreichte das Ziel auf seiner Imoca 60 nach 74 Tagen, 19 Stunden, 35 Minuten und 15 Sekunden und damit 16 Stunden später als der Sieger Armel Le Cléac’h aus Frankreich – und das nachdem bereits 14 Tage nach dem Start das Steuerbord-Foil der Open-60-Jacht abbrach und Thomson in den letzten Tagen des Rennens zudem weitgehend auf seinen Autopiloten verzichten musste.

Ein gutes halbes Jahr später ist Thomson als Markenbotschafter des Namensgebers seiner Jacht in den deutlich ruhigeren Gewässern der Ostsee unterwegs und hat am Montag in Kiel, genauer gesagt im Sporthafen Dietrichsdorf, festgemacht. Noch einige Tage wird die beeindruckende schwarze Hightech-Maschine dort verbringen. "Wer um die Welt segelt, kommt an der Schwentine nicht vorbei", sagt Philipp Mühlenhardt, Geschäftsführer der Sporthafen Kiel GmbH über seinen berühmten Gast, der einen Hauch der Vendée in die Landeshauptstadt trägt.

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Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

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