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Frauen-Power bei Leichtwind

IDM Frauen-Power bei Leichtwind

Frauen-Power bei Leichtwind, Hochspannung im Titelkampf und ein vorzeitiger Kieler Woche-Sieger – so lautet die Zwischenbilanz der Seesegler vor dem Finalrennen der Internationalen deutschen ORCi-Meisterschaft am Mittwoch.

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Bei der reinen Frauen-Crew der „Tutima“ saß gestern jeder Handgriff. Der Lohn: zwei Tagessiege und der Sprung auf Gesamtrang drei.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Überschwängliche Freude herrschte auf der „Tutima“ nach zwei ungefährdeten ersten Plätzen. Die einzige reine Frauenmannschaft hatte die Dickschiff-Konkurrenz das Fürchten gelehrt. Mehr noch, Skipperin Kirsten Harmsdorf schob sich mit ihrer DK46 sogar an dem hochgehandelten Langstreckensieger Piet Vroon und der „Tonnere de Breskens“ vorbei auf die dritte Stufe des Podiums.

 „Die Mädels sind astrein gesegelt“, zollte der Doppelzweite Axel Seehafer höchsten Respekt, auch wenn der Leichtwind ihnen entgegengekommen sei. Mit seiner „Sportfreund“ blieb der Hamburger in der Wertungsgruppe ORCi I vor Dennis Gehrlein und der „Silva Neo“, die im letzten Rennen mindestens noch ein weiteres Boot zwischen sich und die Führenden bringen muss. „Da wir auf dem Wasser etwas langsamer sind, werden wir einen Zweikampf meiden“, so Seehafer zur Schlussoffensive.

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 In der ORCi II gehörte der Tag dem Gesamtführenden Peter Beck Mikkelsen auf der „BM Yachting“ (1., 2.), doch auch Torsten Bastiansen auf der „Sydbank“ (beide Flensburg) war hochzufrieden. Er belegt hauchdünn vor Max Gurgel („X-Day“) und Thomas Jungblut („Dockenhuden“) Rang zwei. „Mit der richtigen Riggspannung läuft es auch“, so der Skipper, „die war auf der Langstrecke viel zu lose.“ Ein wenig schielt Bastiansen noch auf die Meisterkrone und will zum Schluss „noch einmal alles riskieren, da wir eh den besten Streicher haben.“

 Den Titel im Sack hat der Holländer Jascha Bach in der Gruppe III. Mit seiner Italia 9.98 holte er bereits den vierten Tagessieg. Im innerdeutschen Duell um Silber hat Knut Freudenberg (Bad Laer) mit der „Halbtrocken“ den Bug knapp vor dem Hamburger Jürgen Klinghardt und der „patent3“.

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Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

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