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Perfekter Auftakt mit Biss

Kieler-Woche-Segeln Perfekter Auftakt mit Biss

Bei Kaiserwetter und mehr als ausreichendem Wind starteten am Sonnabend die ersten Rennen in den internationalen Klassen. Weil sich die Flaute-Befürchtungen am Sonntag auch nicht in vollem Maße bewahrheiteten, waren Organisatoren und Segler mit dem Wochenende vollkommen zufrieden.

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505er, Wolfgang Hunger und Julien Kleiner (li.) bei den Segelregatten.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Für die 29er zählt die Kieler Woche als Eurocup-Event und wartet mit einem großen, internationalen Feld auf. Mit dabei ist auch die Kieler Crew Alica Stuhlemmer/Tom Heinrich, die seit Sommer 2016 auf dem Nacra17-Katamaran unterwegs ist und im zweiten Teil auch in der olympischen Mixed-Klasse an den Start gehen wird. In verschiedenen Booten wagen die beiden im ersten Teil die Rückkehr auf den 29er: Tom Heinrich tritt an der Vorschot von Bruder Ben an, Alica Stuhlemmer steuert mit Vorschoterin Emma Frederking.

„Ich helfe meinem Bruder, weil seine Vorschoterin mit den Open BICs auf Bermuda ist“, erklärte Tom Heinrich. „Und wir haben das am Sonnabend auch gut hinbekommen.“ Abstimmungsprobleme sind allerdings nicht zu übersehen, „vor allen bei Manövern merkt man das“, erklärt er. Nach dem guten ersten Tag mit den Plätzen 9, 16, 13, 5 ging es am Sonntag weniger gut und mit den Rängen 28, 27, 16, 31 und 29 runter auf Gesamtrang 41.

Den umgekehrten Weg nahmen Stuhlemmer/Frederking, die am Sonnabend noch Probleme hatten.  Mit zwei dritten Plätzen und einem Rennsieg ging’s rauf auf Gesamtrang 19. Nach neun Wettfahrten führen die Slowenen Rok Verderber/Klemen Semelbauer vor Theo Revil/Gautier Guevel (Frankreich) und Mikolaj Staniul/Kajetan Jablonski (Polen).

Bei den 505ern geht das ewige Duell zwischen den dänischen Brüdern Jørgen und Jacob Bojsen-Møller und Wolfgang Hunger/Julien Kleiner (Strande/München) zur Kieler Woche in die nächste Runde. Und nach sechs Wettfahrten liegen die Dänen klar vorn, haben mit vier Siegen und zwei zweiten Plätzen erst sechs Punkte eingesammelt. Der fünfmalige 505er-Weltmeister Hunger konnte diesem Tempo des FD-Olympiasiegers von 1988 an der dänischen Pinne nicht ganz folgen, liegt mit elf Punkten Rückstand auf dem zweiten Gesamtrang.

Die 2.4mR werden im ersten Teil der Kieler Woche offen für behinderte und nicht-behinderte Segler ausgetragen, viele paralympische Athleten nutzen das als Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im zweiten Teil. Und auch in der offenen Konkurrenz geben die Segler mit Handicap den Ton an: Der Australier Matthew Bugg, Paralympics-Silbermedaillengewinner von Rio, führt das Feld nach sechs Wettfahrten an, nur einen Punkt dahinter liegt der Kieler Heiko Kröger.

Aus Schilksee berichten:

Niklas Schomburg, Andreas Kling und Uwe Paesler (Fotos)

Hier finden Sie Bilder vom Segel-Sonntag auf der Kieler Woche.

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Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

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