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420er bieten spektakuläres Finale

Kieler Woche in Schilksee 420er bieten spektakuläres Finale

Mit 162 Booten waren die 420er in Kiel an der Startlinie und präsentierten während der fünf Wettkampftage spektakuläres Segeln. Vor allem am vorletzten Tag trotzten die Nachwuchssegler erfolgreich Regen und ruppiger Welle, hängten sich voll rein für den Erfolg auf der Förde.

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Mit 162 Booten waren die 420er in Kiel an der Startlinie und präsentierten während der fünf Wettkampftage spektakuläres Segeln.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Und an der Spitze wurde es am Finaltag richtig spannend: Drei Boote lagen punktgleich in Führung, alles entschied sich in der jeweils letzten Wettfahrt der drei Flotten. Für die deutschen 420er-Crews sprangen dabei gleich zwei Podiumsplätze für Geschwisterpärchen heraus: Hinter den US-Amerikanern Wiley Rodgers und Jack Parkin erkämpften die Duisburger Jan und Lea Borbet den zweiten Rang, Philipp und Jonas Royla vom Segelclub Bayer Uerdingen, die vor sechs Wochen vor Kiel den deutschen Meistertitel eingefahren hatten, fuhren noch auf Rang drei vor.

Hier finden Sie Fotos der Segelwettbewerbe am 26. Juni.

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 Ganz und gar nicht umkämpft war zum wiederholten Mal die Konkurrenz der J/80. Der Kieler Martin Menzner heimste mit seiner Crew den neunten Kieler-Woche-Sieg ein und war rundum zufrieden mit der Vorstellung. „Das Boot läuft, alles gut, eine super Veranstaltung“, lautete das Fazit des Seriensiegers. Da schadete es auch nicht, dass die „Pike“ im vorletzten Rennen disqualifiziert wurde. „Endlich mal wieder einen Fehlstart gefahren! Das passiert mir ja nicht so oft“, kommentierte Menzner mit einem Augenzwinkern.

 Bei den Melges 24 hatten die deutschen Crews dagegen wenig zu bestellen. Am Ende hieß es zweimal Italien vor zweimal Großbritannien, Andrea Pozzi sicherte sich den Sieg vor Landsmann Andrea Racchelli, Miles Quinton verwies David Rowen auf den undankbaren vierten Platz. Beste Deutsche wurde die Crew um Luis Tarabochia aus Tutzingen, die trotz einer konstanten Serie in den Top Ten insgesamt nicht über den fünften Rang hinauskamen.

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Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

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