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Master-Segler trotzen der Flaute

Laser-IDMa Master-Segler trotzen der Flaute

Die Laser-Segler kämpfen bei der internationalen deutschen Master-Meisterschaft (IDMa) mit dem Wetter. Statt wie bisher oft in der Saison zu viel Wind macht den Ü35-Seglern an diesem Wochenende die Flaute zu schaffen. Immerhin: Mit nun vier Wettfahrten ist der Weg zur Meisterschaftswertung frei.

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Die Laser-Segler kämpfen vor Schilksee bei leichten Winden um die internationale deutsche Meisterschaft der Master.

Quelle: Sonja Paar

Kiel. Am Freitag waren die Segler zwar aufs Wasser gegangen, mussten dann aber - wie die Wettfahrtleitung des TSV Schilksee - einsehen, dass von Regattabedingungen nicht die Rede sein konnte. Spiegelglatt präsentierte sich die Förde und ließ keine Rennen zu.

Am Sonnabend dann Entwarnung - zumindest teilweise. Der Wind bewegte sich weiterhin am unteren Rand der Skala, ermöglichte aber immerhin Wettfahrten auf kurzen Kursen. Die Bedingungen im letzten Rennen waren grenzwertig, insgesamt war der Tag aber segelbar. Und so behielten die Master-Segler ihre ohnehin prächtige Laune an einem sonnigen Tag auf See, vertrieben sich die Zeit zwischen den Wettfahrten und beim Warten auf Tonnenverlegungen mit angeregten Gesprächen unter Segel-Routiniers.

Titelverteidiger ist dicht auf den Fersen

Im Laser Standard konnte der Ranglistenerste und Grand-Master-Europameister Wolfgang Gerz (Wörthsee) zwei Tagessiege und einen zweiten Rang einfahren, setzte sich so trotz Platz elf in der dritten Wettfahrt an die Spitze (15 Punkte). Ihm dicht auf den Fersen ist Titelverteidiger Roger Schulz (Uerdingen, 16 Punkte), der Drittplatzierte Helge Spehr (Segler-Vereinigung Kiel) wird mit 25 Punkten wohl nur noch schwer in den Kampf um den Titel eingreifen können.

Im Laser Radial segelt Titelverteidiger Kim Tan zwar eine solide Serie (18 Punkte), muss jedoch momentan seinem Landsmann Martien Zeegers-Nouwen (11) den Vortritt lassen. Harry Laan komplettiert das komplett niederländische Podium. Bester Deutscher ist auf Rang vier Henry Sperling, bester "Legends"-Segler (Ü75) ist Jürgen Lemke auf Rang 14.

Die IDMa soll am Sonntag mit mindestens einem Rennen fortgesetzt werden. Ab fünf Wettfahrten gibt es laut Reglement einen Streicher, so dass das Klassement nochmal etwas durcheinander gewürfelt werden könnte.

Wenig Wind, aber gute Stimmung: Die Laser-Segler suchen vor Schilksee ihre internationalen deutschen Meister der Master. Am Sonnabend absolvierten die 70 Teilnehmer vier Wettfahrten.

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Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

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