12 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Nach der Kieler Woche kommt die WM

Schilksee Nach der Kieler Woche kommt die WM

Die Regatten sind vorbei, die Segler weg – doch in Schilksee wuselten noch Hunderte Menschen durch das Hafenvorfeld. Schließlich muss wieder Ordnung geschaffen werden, nachdem das Olympiazentrum knapp zwei Wochen im Zeichen der weltgrößten Segelveranstaltung stand.

Voriger Artikel
Sieben deutsche Siege am „Super Sunday“
Nächster Artikel
Es fehlt die Kirsche auf der Sahne

PoS baut alles ab, auch die eigenen Mitarbeiter (v. li.): Sophie, Andreas, Martina und Greta sorgen in Schilksee für Ordnung.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Nach und nach landen abgebaute Zelte, Stände, Bühnen, Flaggen und allerhand anderes Equipment auf den Lkw. 300 Ehrenamtler und 100 Bezahlkräfte haben in Schilksee in den vergangenen 14 Tagen dafür gesorgt, dass alles seinen geordneten Wettkampf- und Volksfestgang ging. Als Regatten und Siegerehrungen am Sonntag gegen 18 Uhr beendet waren, begannen sie mit dem Abbau. Sofort stellt sich dann in Schilksee eine andere Stimmung ein, wo bis Sonntagabend noch Sportler und Besucher die Wege füllten, fällt die allgemeine Anspannung und Intensität ab, werkeln nun die Betreiber und Helfer bis Mittwoch oder spätestens Donnerstagmorgen, dann soll alles geschafft sein.

 Mit Aufbau, Kieler Woche und dem Fortschritt der Abbauarbeiten sind die Mitarbeiter der Point of Sailing GmbH (PoS), die für die Organisation an Land und zu Wasser verantwortlich sind, rundum zufrieden. „

 Wir passen jetzt hauptsächlich auf, dass alles komplett abgebaut wird, die Aussteller und Standbetreiber alle ihren Müll mitnehmen und so weiter“, erklärt Andreas Knauss. „Alle wollen schnell weg sein, da muss man ein bisschen ein Auge drauf haben.“ Schnell weg war am Montag auch die KN-Medienlounge, Sebastian Plessner und die anderen Jungs von Spielmacher Event bauten den weißen Pavillon Stück für Stück ab, ehe am Nachmittag nur noch der Boden an Ort und Stelle lag. Reibungslos verlief das, zur Freude des PoS-Teams.

 Während die eine Hälfte der Crew in Schilksee abbaut, arbeitet die andere in den Büroräumen schon wieder an der Organisation des nächsten Events: In vier Wochen ist Kiel Gastgeber der Weltmeisterschaft der Laser 4.7, direkt im Anschluss steigt die Laser-U21-WM. Daher sollen vier Container mit Equipment auch gleich in Schilksee bleiben, sparen sich den Umweg über das große Lager. Wasser ist unter anderem darin für die Helfer, Tische für den Check-In im Regattahaus, Banner und Flaggen. Nach der Regatta ist vor der Regatta sozusagen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

Mehr aus Segelsport-News 2/3