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Ruppige Welle, böige Dreher

Kieler Woche in Schilksee Ruppige Welle, böige Dreher

Kurzwettfahrten sind eben doch keine Langstrecken, und getreu dieser Binsenweisheit kamen am Montag bei der Internationalen deutschen Meisterschaft auf der Seebahn ganz andere Teams zum Zuge als nach am Vortag.

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Auch Andreas Hundsdörfer stampfte mit seiner „Nerorossovento“ (re.) in der ORC I durch die mächtigen Wellen. Am Ende des Tages stand für den Hamburger Gesamtrang elf zu Buche.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Einzig die XP-44 „X-Day“ in Gruppe ORCi II mit dem Kieler Steuermann Max Gurgel behauptete ihre Führung vom Wochenende knapp.

 „Das war Teamwork par excellence bei sehr anspruchsvollen Bedingungen“, resümierte Gurgel nach drei Wettfahrten, die für den Auftaktsieger lediglich mit vierten Plätzen endeten. „Wichtig für uns, dass wir die ‚BM Yachting‘ zum Schluss hinter uns hatten.“ Da wusste Gurgel allerdings noch nicht, dass der Ergebniscomputer die Flensburger First 40 mit Peter Beck Mikkelsen auf die Sekunde genau zeitgleich berechnet hatte.

 Zurück im Kampf um den Titel sind auch Kalle Dehler mit der gleichnamigen 38 C „Sporthotel“ als Zweiter 0,1 Punkte vor Beck und der Flensburger Torsten Bastiansen auf der X-41 „Sydbank“ nur 0,3 Zähler dahinter.

Hier finden Sie Fotos von den Segelwettbewerben am 20. Juni.

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 Eine lupenreine Weste hat der Amsterdamer Jascha Bach mit seiner Italia 9.98 in der Wertungsgruppe III/IV. Hinter dessen drei Tagessiegen glänzte Knut Freudenbergs First 36.7 „Halbtrocken“ (Bad Laer) mit dem Comeback des Tages und Gesamtrang zwei. Dagegen hatte Henning Tebbe am Steuer der X-332 Sport, „patent³“ einen gebrauchten Tag erwischt. Durch zwei vierte und einen neunten Rang rutschte die Jacht des Hamburger Titelverteidigers Jürgen Klinghardt von der Spitze auf Platz drei ab.

 Unter umgekehrten Vorzeichen stand der Regattatag bei den größten Booten (ORCi I). Hier liefen die deutschen Favoriten dem Holländer Piet Vroon auf der Ker 51 „Tonnere de Breskens“ den Rang ab. Dennis Gehrlein steuerte die GP42 „Silva Neo“ unter Kieler Stander ganz nach vorn. Aber Axel Seehafer (Hamburg) bleibt ihm nach einem abschließenden Tagessieg mit seiner Soto 40 „Sportsfreund“ auf den Fersen.

 „Im hinteren Feld hatten die Crews mit der ruppigen Welle und den böigen Drehern schon zu kämpfen“, berichtete Wettfahrtleiter Stefan Kunstmann, der in der dritten Wettfahrt bei den Großen nur noch das Podium im Ziel begrüßte. Doch schon heute soll die Brise erheblich nachlassen, eine Chance für die Leichtwindspezialisten zur Revanche.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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