3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Die Verfolger jagen Erstplatzierten aus Tutzing

Segel-Bundesliga an der Kiellinie Die Verfolger jagen Erstplatzierten aus Tutzing

Es wird brandheiß am kommenden Wochenende bei der Deutschen Segel-Bundesliga in Kiel (16. bis 18. September). Zum vorletzten Mal in dieser Saison treten die Clubs der 1. Liga gegeneinander an. Die Punkteabstände sind so eng, dass im Kampf um den Meistertitel noch alles offen ist.

Voriger Artikel
Einmal Mittelmeer und zurück
Nächster Artikel
Segelbundesliga live verfolgen

Vor der großen Kullisse an der Kiellinie startet die Deutsche Segel-Bundesliga.

Quelle: DSBL/Lars Wehrmann

Kiel/Hamburg. Angeheizte Stimmung bei den Erstligisten: Aktuell liegen die 18 Clubs punktetechnisch so dicht beieinander, dass der Kampf um den Meistertitel noch längst nicht entschieden ist. Kein Club konnte sich bisher bedeutend von seinen Konkurrenten absetzen. Der Deutsche Touring Yacht-Club (amtierender Deutscher Meister) führt mit nur einem Punkt Abstand zum Zweiten, dem Lindauer Segler-Club, die Tabelle an. Platz drei belegt (mit fünf Punkten Rückstand zu Platz eins) der Verein Seglerhaus am Wannsee. So gilt es in Kiel noch mal ordentlich Gas zu geben, um sich entscheidende Punkte im Kampf um den Titel zu sichern.

Für die 18 Zweitligisten stehen in Kiel wichtige Entscheidungen an: Wer steigt ins Oberhaus auf? Wer muss in der Qualifikation noch mal zittern? Und wer steigt direkt ab und segelt damit 2017 nicht mehr in der Bundesliga? Aktuell dominieren die Norddeutschen Clubs in der 2. Liga: Es führt der Mühlenberger Segelclub (Hamburg) punktgleich vor der Segelkameradschaft "Wappen von Bremen" und dem Hamburger Segel-Club. Alle Punkteabstände sind äußerst eng, sodass noch alles drin ist.

Auch Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer freut sich auf das Event: „Kiel.Sailing.City bietet den Aktiven großartige Bedingungen auf den Regattabahnen und den Fans Segelsport zum Anfassen direkt in Zuschauernähe. Toll, dass die Segel-Bundesliga bereits zum dritten Mal das hochkarätige Saisonprogramm bereichert.“

Die Wettfahrten werden wieder vor Ort und im Internet übertragen. Wechselnde Experten kommentieren, sodass Zuschauer die Wettfahrten von überall live mitverfolgen können. Der Startschuss zur ersten Wettfahrt fällt am Freitag um 11.00 Uhr an der Kiellinie vor dem Camp 24/7. Die Siegerehrung findet im Anschluss an das letzte Rennen am Sonntagnachmittag statt (etwa um 16.45 Uhr). Die 36 Clubs segeln wieder zuschauernah, direkt an der Kiellinie.

Über die Deutsche Segel-Bundesliga
Die Deutsche Segel-Bundesliga wurde 2013 von der Deutschen Segel-Bundesliga GmbH (DSBL GmbH) gemeinsam mit 17 Segelvereinen und mit der Unterstützung des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) gegründet. Der DSV, der Zusammenschluss der teilnehmenden und ausrichtenden Vereine (der Deutsche Segel-Liga e.V.) und die DSBL GmbH sind die drei wichtigen Organe, die die Zukunft der Liga gestallten.
In der 1. Bundesliga und der 2. Bundesliga treten jeweils 18 Clubs gegeneinander an. 2016 stehen von April bis November für die Erstligisten sechs und für die Zweitligisten fünf Regatten auf dem Programm. Zudem werden bei der Relegation für die 1. Bundesliga und der Qualifikation für die 2. Bundesliga weitere Plätze ausgesegelt. Jeder der 36 Vereine nominiert einen Kader von bis zu 20 SeglerInnen – vier starten pro Verein pro Regatta. 15 Wettfahrten auf baugleichen Booten (J70) entscheiden jedes Wochenende über die Punktzahl für die Tabelle. Ende der Saison darf sich der Sieger der 1. Bundesliga „Deutscher Meister der Segelvereine“ nennen und erhält die begehrte Meisterschale von Robbe & Berking.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Segeln (Pressemitteilung)

Mehr aus Segelsport-News 2/3