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KYC kämpft um die Erste Liga

Segel-Bundesliga in Hamburg KYC kämpft um die Erste Liga

Der Kieler Yacht-Club kämpft von Donnerstag bis Sonnabend auf der Hamburger Außenalster um den Verbleib in der ersten Segelbundesliga. Für die KYC-Crew ist dabei noch alles möglich, neben direktem Abstieg und der Relegation ist auch der direkte Klassenerhalt drin.

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Harte Arbeit wartet auf die Crew des Kieler Yacht-Clubs um Steuermann Julian Ramm (re.) und Martin Lewin (2.v.li.) beim Saisonfinale der Segelbundesliga auf der Hamburger Außenalster.

Quelle: Sonja Paar

Kiel. Vor dem Saisonfinale in der Hansestadt rangiert der KYC mit insgesamt 62 Punkten auf Tabellenplatz 16, einem direkten Abstiegsplatz. Der Rückstand auf den ersten Relegationsplatz 15 beträgt nur einen Punkt, dort rangiert momentan der Lübecker Yacht-Club, der in Hamburg ebenso wie in Kiel wieder mit dem Olympia-Sechsten von 2012, Simon Grotelüschen, als Steuermann antreten wird. Auch die davor positionierten Düsseldorfer Yachtclub und der Segel- und Motorboot Club Überlingen sind mit 60 und 57 Punkten nicht außer Reichweite. Mit einem sehr guten Ergebnis in Hamburg ist sogar Tabellenplatz zwölf und damit der direkte Klassenerhalt drin – der Wassersport-Verein Hemelingen hat bei 57 Zählern nur fünf Punkte Vorsprung auf den KYC. Welche Platzierung müssen die Kieler erreichen, damit es für den Verbleib in der Eliteklasse reicht? „Das ist schwer zu sagen und hängt stark von den Gegnern ab“, sagt Skipper Julian Ramm. „Unser Ziel ist wie in Kiel eine einstellige Platzierung, das reicht dann hoffentlich für die Relegation.“

Anlass zur Hoffnung besteht durchaus, vor allem nach dem sehr guten sechsten Platz beim Spieltag auf der Kieler Innenförde vor gut fünf Wochen. Im Vergleich zum Heimspiel nimmt der KYC eine Änderung in der Crewliste vor: Statt Hannes Wagner (familiäre Gründe) wird Oliver Lewin als Taktiker an Bord sein, seinen Platz als Trimmer nimmt Moritz Jäger-Roschko ein. Wie schon in Kiel segeln Julian Ramm als Steuermann und Martin Lewin (Vorschiff) mit auf der klubeigenen J/70. „Martin, Olli und ich sind eingespielt, Moritz stand schon länger für diesen Einsatz bereit“, erklärt Ramm.

Diese vier sollen es für den KYC richten, hoffen auf mindestens zehn Knoten Wind, um richtig in Fahrt zu kommen. „Wichtig ist, dass wir gut reinkommen und erst mal unabhängig von den Gegnern segeln“, erklärt Ramm die Strategie der Kieler Crew, die in der vergangenen Woche wegen einer Erkältungswelle nicht trainieren konnte. Sollte die KYC-Crew in den Rennen von Donnerstag bis Sonnabend die Relegation erreichen, geht es gleich am Sonntag mit den entscheidenden Rennen weiter. „Das ist dann Kopfsache“, sagt Ramm. „Und wir haben dann einen Vorteil gegenüber den Zweitligisten, weil wir voll im Saft sind.“

Während es für den KYC im Tabellenkeller also richtig spannend wird, scheint die Titelverteidigung für den frisch gebackenen Champions-League-Sieger aus Überlingen nur eine Formalität zu sein. Die Tutzinger Crew vom Deutschen Touring Yacht-Club liegt an der Tabellenspitze elf Punkte vor dem Verein Seglerhaus am Wannsee aus Berlin. „Wie schon die gesamte Saison versuchen wir so entspannt wie möglich an die Sache ranzugehen, lassen dabei unsere Konzentration und unseren Ehrgeiz aber dennoch nie aus den Augen“ sagte DTYC-Skipper Julian Stückl. „Der Sieg in der Champions League gibt uns Rückenwind. Unsere Position in der Tabelle ist zwar recht komfortabel, aber alles ist noch möglich. Wir freuen uns sehr auf das Finale.“

Am Freitagmorgen, 28. Oktober, finden Sie hier ab 10 Uhr einen Livestream. Er startet um 12 Uhr.

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Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

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