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NRV übernimmt die Tabellenführung

Segelbundesliga NRV übernimmt die Tabellenführung

Tobias Schadewaldt hat den Norddeutschen Regatta-Verein (NRV) in Kiel zum Spieltagssieg in der Segelbundesliga geführt und den Hamburgern so die Tabellenführung beschert. Die Crew um den 49er-Olympiateilnehmer 2012 verwies beim Event im Rahmen der Kieler Woche Aufsteiger SKW Bremen auf Platz zwei.

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Die Crews der Segel-Bundesliga fühlten sich „bei der Kieler Woche super aufgenommen“, wie Projektleiterin Laura Hatje nach der Premiere bei der weltgrößten Segel-Veranstaltung sagte.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. „Wir sind sehr gut integriert worden“, sagte Laura Hatje, Projektleiterin der Bundesliga. „Die Bahn unter Land war super für uns.“ Und auch Tobias Schadewaldt hatte nur Lob für das Event übrig. „Wir haben uns sehr gefreut, dass wir hier dabei sein konnten“, sagte der NRV-Skipper, der im Laser und 49er schon drei Kieler-Woche-Siege einfahren konnte. „Es war sehr abwechslungsreich mit allen Bedingungen in den drei Tagen – von Stark- bis Schwachwind. Damit war für jeden etwas dabei.“

Zwar fuhren die Hamburger in 15 Wettfahrten „nur“ fünf Siege ein, vermieden aber negative Ausreißer und sicherten sich durch eine starke Aufholjagd im letzten Rennen den Sieg vor Kiel. „Mit den Starts waren wir nicht zufrieden, wir waren oft nicht vorn dran“, erklärte Schadewaldt. „Aber wir hatten viel Geduld und das Vertrauen, dass wir aufholen können.“ Der bisherige Tabellenführer Segel- und Motorboot Club Überlingen wurde am Ende lediglich Zehnter in Kiel. Der neue Titelfavorit in der Bundesliga heißt so wohl NRV.

Eine starke Performance vor Kiel lieferte die Seglerkameradschaft Wappen von Bremen ab, wurde Zweiter. „Wir sind sehr zufrieden. Gestern hatte uns ein Ausrutscher zum Tagesabschluss noch ein wenig die Stimmung verhagelt, aber wir haben das analysiert und sind heute gut gefahren“, sagte Steuermann Gordon Nickel. Bis zum letzten Rennen hatten die Bremer sogar noch die Chance auf den Sieg: „Aber die Hamburger haben das sehr souverän gemacht und die Führung nicht mehr aus der Hand gegeben. Deshalb ist alles perfekt für uns. Wir wollen da nicht zu hoch greifen“, so Nickel, der als Aufsteiger am Ziel Klassenerhalt festhält.

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Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

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