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Weltcup-Comeback bei der Kieler Woche

Segeln Weltcup-Comeback bei der Kieler Woche

Der Sailing World Cup kehrt zurück nach Kiel: Auf seiner Jahresversammlung in Barcelona hat der Segel-Weltverband World Sailing beschlossen, die Kieler Woche 2018 zum Finale der Weltcup-Serie zu machen.

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Die Kieler Woche hatte ihren Weltcup-Status 2013 vor allem aufgrund von Termin-Überschneidungen verloren.

Quelle: Uwe Paesler (Symbolfoto)

Kiel. „Wir sind sehr glücklich, dass unser Konzept überzeugt hat und dass die Entscheidung auf der Grundlage unserer Bewerbung gefallen ist“, sagte Dirk Ramhorst, Organisationsleiter der Kieler-Woche-Regatten. „Wir freuen uns darauf zu beweisen, wie stark unser Konzept ist.“ Mit dem Weltcup-Finale wollen die Kieler Organisatoren den drei Millionen Besuchern der Kieler Woche den Segelsport noch ein Stück näher bringen. Gleichzeitig wird mit dem wiedererlangten Status die Teilnahmeflaute von olympischen Topstars wohl beendet sein.

Das freut auch die Kieler Segler: „Richtig gut!“, sagte 49er-Segler Max Boehme, „Kiel verdient es, Weltcup zu sein. Die Kieler Woche ist so eine geile Veranstaltung, bietet so viel, auch mit dem Rahmenprogramm.“ Angst vor größerer Konkurrenz hat der Kieler-Woche-Sieger von 2015 nicht. „Wenn das Feld quantitativ und qualitiv wächst, ist das immer cool. Der Weltcup ist das beste Racing mit den besten Seglern der Welt. Und das auch noch bei unserem Heimspiel in Kiel – super!“

Die Ernennung von Santander für das Weltcup-Finale 2017 und Kiel für 2018 passt exakt zu der Vision der World-Cup-Serie, die von World Sailing so formuliert wurde: „Der Sailing World Cup wird den olympischen Segelsport repräsentieren und weiterentwickeln. In den olympischen und paralympischen Karrieren der Segler wird er den zentralen Part einnehmen. Der Sailing World Cup wird Helden hervorbringen und die Segelsportfans ebenso begeistern wie Sponsoren und Sendeanstalten.“

„Das Finale des Sailing World Cups in Kiel wird der Höhepunkt im weltweiten Segelsport sein zwischen den Olympischen Spielen von Rio und Tokio“, sagt Dirk Ramhorst. „Unser Klassen-Portfolio wird die gesamte Bandbreite des Olympischen Segelsports abbilden – von der Jugend, über die ambitionierten Amateure bis hin zu den Top-Seglern der Welt.“ Eben diese Topstars machten in den vergangenen Jahren – mit einigen Ausnahmen – einen Bogen um Kiel. Die Entscheidung von Barcelona ist ein erster Schritt, um das zu ändern

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Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

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