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Favoriten festigen Spitzenplätze

Segeln in Schilksee Favoriten festigen Spitzenplätze

Langer Tag für die Segler in Schilksee: Nachdem ein Schauer über der Ostsee am Vormittag den Wind ausgeknipst hatte, schickte die Wettfahrtleitung die Teilnehmer der Laser-U21-WM zunächst wieder in den Hafen.

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Laura Bo Voß schob sich am Freitag wie geplant weiter nach vorn – Gesamtrang 17.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Erst um 16 Uhr konnten die Rennen des zweiten Wettkampftages angeschossen werden, bei moderaten 10 bis 13 Knoten Wind zementierten die Bestplatzierten ihre Spitzenpositionen.

 Zum Auftakt noch mit Luft nach oben, zeigte der deutsche Juniorenmeister Max Wilken am zweiten Wettkampftag, was in ihm steckt, schnappte sich den ersten Tagessieg in seiner Startgruppe und machte mit dem folgenden Platz fünf einen großen Schritt nach vorn. Nach Platz fünf im zweiten Rennen ist er nun zweitbester Deutscher (Rang zehn), hinter dem auch an Tag zwei konstant gut segelnden Nik Aaron Willim. Seine Serie 4, 5, 7, 3 bedeutet einen starkten dritten Gesamtrang. „Ich bin ein bisschen passiv gesegelt – aber das war der Plan: Erstmal ein paar solide Plätze fahren und nicht zu viel Risiko eingehen“, sagte der Schleswiger, der nach seinem Abitur vor zwei Monaten zur Oma nach Schilksee zog, über seine Taktik, die bisher voll aufging.

 An der Spitze der Laser-Standard-Konkurrenz liegt weiter der Spanier Joel Rodriguez, der nach vier Wettfahrten bei einem Streicher nur vier Punkte auf dem Konto hat, gefolgt vom Ungar Jonatan Vadnai (acht Punkte). Der Uruguayer Ignacio Rodriguez hingegen, der sich nach dem ersten Tag überraschend mitten unter die Favoriten gesegelt hatte, fiel mit einem 50. Rang im dritten Rennen weit zurück, liegt nach Tag zwei auf Rang elf. „Ich finde dieses Revier gut“, sagte der 19-jährige Maschinenbaustudent dennoch – sein Ziel, die Goldflotte zu erreichen, ist weiter greifbar nah.

 Bei den Juniorinnen im Laser Radial festigte die Finnin Monika Mikkola ihren Platz an der Sonne mit zwei Tagessiegen. Mit zwei zweiten Plätzen schob sich zwar die Französin Marie Barrue auf Gesamtrang zwei, Maité Carlier (Belgien) und Maud Jayet aus der Schweiz folgen jedoch weiter dicht auf. Die beste Deutsche, Laura Bo Voß aus dem Sportinternat in Schilksee, schob sich mit den Rängen 15 und sieben wie geplant nach vorn, liegt auf Platz 17 in Reichweite der Top Ten. Die drei weiteren deutschen Starterinnen segeln dagegen weiter am Ende des 57-Teilnehmer-Feldes: Valerie Malach ist 49., Svenja Schlotfeldt und Nina Loser folgen auf den Plätzen 55 und 56.nsg

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Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

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Laser-U21-WM
Foto: Das Podest im Visier: Nik Aaron Willim (Kiel) fuhr mit konstanten Leistungen auf Platz drei, setzte sich für den Abschlusstag mit einem Frühstart im ersten Tagesrennen aber unter Druck. Bronze ist immer noch in Reichweite.

Leichte Winde am Montag machten die Laser-U21-WM vor Schilksee endgültig zu einer echten Meisterschaft: Nur, wer alle Bedingungen beherrscht, kann hier den Titel holen. In den beiden Wettfahrten am vorletzten Tag zeigte sich vor allem der Spanier Joel Rodriguez als echter Allrounder.

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