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Kieler Woche wieder im Weltcup?

Seglerfrühstück Kieler Woche wieder im Weltcup?

Bekommt die Kieler Woche wieder den Weltcup-Status? Diese und andere Fragen rund um den Segelstandort Kiel beschäftigten am Mittwoch die Teilnehmer am Seglerfrühstück in Schilksee.

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Fachgespräche unter Fachleuten beim Seglerfrühstück v.l.: OB Ulf Kämpfer, Andreas Lochbrunner, Carsten Krage, Andy Hunt und David Howlett.

Quelle: Sonja Paar

Kiel. Besonders lauschten die Gäste den Worten von Andy Hunt, seit Beginn des Olympischen Jahres 2016 CEO des Segel-Weltverbandes World Sailing (ehemals Isaf). Der Verband will die derzeitigen Weltcup-Standorte Melbourne (Australien), Miami (USA), Hyères (Frankreich), Weymouth (Großbritannien) und Qingdao (China) auf den Prüfstand stellen. „Der Weltcup ab 2017 soll den Sportlern beste Voraussetzungen zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2020 bieten“, sagte Hunt. „Außerdem wollen wir den Segelsport bestmöglich präsentieren, denn wir stehen in Konkurrenz zu anderen Wassersportarten.“ Zu den Chancen der Landeshauptstadt auf einen erneuten Weltcup-Status äußerte er sich nicht. „Wir werden in den nächsten drei Monaten verschiedene Standorte prüfen.“ Dennoch zeigte er sich voll des Lobes für die Kieler Woche. „Wenn man sieht, wie hier die Segeltradition gelebt wird, ist es schade, dass Kiel nicht in der Endausscheidung um die Olympia-Vergabe 2024 ist. Olympische Segelwettbewerbe in Kiel wären großartig gewesen.“

 Trotz des Olympia-Aus durch das negative Bürger-Votum in Hamburg will nicht nur das Land den Standort Schilksee mit zwei Millionen Euro für Segelwettbewerbe, Infrastruktur und Planung fördern. Auch beim Bund kann die Stadt Kiel bis Ende Juli einen Antrag auf Förderungsmittel stellen. „Der Ball liegt bei uns im Feld, aber das ist fast ein Elfmeter“, sagte Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer. „Auch die gehen nicht immer rein, aber wir sind ja nicht Ronaldo.“

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