7 ° / 2 ° Regenschauer

Navigation:
45000 Meilen um die Welt

Volvo Ocean Race 45000 Meilen um die Welt

Das Volvo Ocean Race ist eine der härtesten Herausforderungen im Segelsport. Vor allem die Wetterbedingungen auf der Südhalbkugel mit Wellen bis zu 30 Metern Höhe und dreistelligen Windgeschwindigkeiten verlangen den Seglern auf dem Rennen um die Welt alles ab.

Voriger Artikel
Philip Köster krönt Sylt-Spektakel
Nächster Artikel
13. Ocean-Race-Auflage gestartet

März 2015 im Südpazifik: Die „Dongfeng“ passiert das East Cape, den östlichsten Punkt Neuseelands.

Quelle: Ainhoa Sanchez/Volvo Ocean Race

Kiel. Die 13. Auflage startet am 22. Oktober 2017 in Alicante, schon ab kommendem Sonnabend, 14. Oktober, steigen dort Hafenrennen. Die erste der neun Etappen führt dann nach Lissabon, die erste Langstrecke nach Kapstadt. Über Melbourne und Hong Kong führt der Weg nach Guangzhou, wo nur Inshore-Rennen stattfinden. Anschließend geht es weiter nach Auckland, Itajaí, Newport, Cardiff und Göteborg nach Den Haag, wo am 30. Juni 2018 der Zieleinlauf stattfindet (siehe Grafik oben). In allen Häfen außer Melbourne finden Inshore-Rennen statt. Das Rennen führt über insgesamt 45000 Seemeilen, 6000 mehr als bei der vergangenen Austragung. Die Etappe von Kapstadt nach Melbourne ist mit mehr als 10000 sm eines der längsten Teilstücke der Geschichte, der Anteil der Streckenabschnitte im Südpolarmeer ist wieder deutlich höher.

Neu ist die Wertung, die erstmals nicht mit im Low-Point-System erfolgt. Stattdessen gewinnt die Crew mit den meisten Punkten, für einen Etappensieg gibt es neun Punkte, für den zweiten acht und so weiter, der Etappensieger erhält zudem einen Bonuspunkt. Die Südpazifik-Etappen Kapstadt-Melbourne und Auckland-Itajaí sowie die Nordatlantiküberquerung Newport-Cardiff werden doppelt gewertet. Bonuspunkte gibt es auch für das am Kap Hoorn führende Boot und das mit der besten Gesamtzeit.

Burling/Tuke diesmal Gegner

Wie schon 2014/15 wird die Regatta auf der Einheitsklasse „Volvo Ocean 65“ ausgetragen: 20,37 Meter lang, 5,6 Meter breit, 12500 Kilogramm Verdrängung. Sieben Teams gehen an den Start, an Bord befinden sich durch neue Crew-Vorschriften deutlich mehr Frauen als zuletzt, unter anderem die brasilianische 49erFX-Olympiasiegerin Martine Grael an Bord der „AkzoNobel“ und die französische Nacra17-Weltmeisterin Marie Riou auf der „Dongfeng“. Auch die Nachwuchsregelung ist neu: Zwei Crewmitglieder müssen am Ende des Rennens noch unter 30 Jahren alt sein.

Als Favoriten gelten die „Dongfeng“ mit Skipper Charles Caudrelier, die niederländische „Brunel“ mit Bouwe Bekkering, der in sein achtes Volvo Ocean Race geht und unter anderem 49er-Olympiasieger und America’s-Cup-Gewinner Peter Burling an Bord hat, sowie die „Mapfre“ mit Xabi Fernández, Gewinner der Serie aus vier Vorbereitungsrennen (unter anderem Fastnet Race). An Bord der Spanier macht sich Blair Tuke getrennt von „seinem“ Skipper Burling auf die Jagd nach dem großen Segel-Triple.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Bei SmartBets findest du alle Wettquoten und Buchmacher der 1. Bundesliga.
Mehr aus Segelsport-News 2/3