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Vor der WM muss erst der Stempel her

Kieler Woche in Schilksee Vor der WM muss erst der Stempel her

Die ersten Teilnehmer für die 470er-Junioren-WM sind in Schilksee angekommen. Bevor es aufs Wasser geht, heißt es für sie zunächst Schlange stehen bei der Vermessungsstelle.

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Vanessa Kaufmann und Katharina Zigan (re.) aus Berlin stehen beim Vermessen im Stau.

Quelle: Sonja Paar

Kiel. Der Grund: Bei internationalen Wettfahrten werden alle Boote vor dem ersten Start vermessen und gewogen. „Das soll Chancengleichheit herstellen“, erklärt Katharina Zigan. Die 18-Jährige startet gemeinsam mit Vanessa Kaufmann (19) bei der 470er-Junioren-WM ab Mittwoch. Schon Montag standen sie im Stau vor der Vermessungsstelle. Eigentlich sind 20 Minuten für die Kontrollmessungen an jedem Boot vorgesehen. Doch das Vermessungs-Team ist in Verzug, schaffte in den ersten beiden Stunden nur zwei Boote, weil es die Bierzelt-Garnituren, auf denen Segel und Masten beim Messen gelagert werden, neu ausrichten musste.

Die beiden Berlinerinnen in der Schlange tragen die Verspätung mit Fassung und erklären, worauf es ankommt: „Spinnaker, Großsegel und Fock werden vermessen. Das Spinnaker darf zum Beispiel nur 13 Quadratmeter Segelfläche, aber verschiedene Schnitte haben.“ Das Boot muss mindestens 120 Kilogramm wiegen, der Härtegrad des Masts auf das Teamgewicht abgestimmt sein. Nach der Kontrolle werden die geprüften Bootsteile mit einem Stempel versehen. „Damit wir sie nicht austauschen können“, sagt Zigan. Geht ein Teil kaputt, müssen sie wieder anstehen.

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