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"Fehlerfreie Frauen schwer zu schlagen"

Seesegel-Auftakt "Fehlerfreie Frauen schwer zu schlagen"

Ein Startschuss von DOSB-Präsident Alfons Hörmann, eine frische Brise im Sonnenschein, ein Räucheraal im Ziel und Siege einer attraktiven Frauencrew – kann Segeln schöner sein? Der Kieler-Woche-Auftakt feierte bei den Dickschiffen mit Welcome Race und Aalregatta eine Wiedervereinigung nach Maß.

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Die Frauencrew der "Tutima" mit Skipperin Kirsten Harmstorff-Schönwitz war beim Welcome Race der ORC-Jachten nicht zu schlagen.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Hörmann, höchster Repräsentant des deutschen Sports, geriet am Sonnabendvormittag angesichts von 190 seegehenden Jachten auf der Kieler Innenförde ins Schwärmen.

Keine dreieinhalb Stunden nach dem Start beklatschten die Eckernförder das „First Ship Home“: die Brenta 55 „Ember Sea“ von Jens Burmeister aus Warnemünde. Danach musste der Ergebnisdienst haargenau rechnen. Ganze sieben Sekunden lag die Frauencrew der „Tutima“ berechnet vor den beiden XP-44 „Xenia“ von Ralf Lässig (Wulsdorf) und „X-Day“, die trotz unterschiedlichen Rennwerts zeitgleich waren.

„Im Ziel haben wir die Jungs gar nicht mehr gesehen“, berichtete Steuerfrau Kirsten Harmstorf-Schönwitz, so groß war der Vorsprung. Der Dauerkampf gegen die Männerdomäne im ORC-Wertungssegeln sei für ihr Team ja Alltag, so die Skipperin, aber „wenn wir unsere kleinen physischen Nachteile wettmachen und vorne sind, ist die Freude schon groß“. Das gelang auch auf der Rückregatta, auf der die „Tutima“ erneut die „X-Day“ auf Platz zwei verwies. „Fehlerfreie Frauen sind schwer zu schlagen, vor allem wenn Männer selbst welche machen“, zollte Max Gurgel ehrliche Anerkennung.

Eine weiße Weste behielt auch die „Sydbank“ in ORC II. Dagegen erwischte Heiko Päsler aus Cuxhaven mit der „Static Electric“ in ORC III nach dem Triumph auf dem Hinweg zurück nur „Gegenstrom“ und wurde 19. Der Gesamtsieg ging an Lokalmatador Kai Mares mit der „Immac Fram“. Den heimste Malte Scharffenberg (ebenfalls KYC) mit der „Wirbelzopf ¾“ als Sonntagsbester ein.

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Ein Artikel von
Andreas Kling

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