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Den Juniorentitel im Blick

Young Europeans Saling Den Juniorentitel im Blick

Von Sonnabend bis Montag trifft sich im Olympiazentrum Kiel-Schilksee der Segel-Nachwuchs zur Young Europeans Sailing (YES). Dabei geht es auch um vier deutsche Junioren-Titel, für die Europes ist das Pfingstwochenende der Abschluss der WM-Qualifikation. 650 Teilnehmer werden aufs Wasser gehen.

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Theres Dahnke (li.) und Birte Winkel haben den deutschen Junioren-Titel im 470er im Blick.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Klar verteilt ist die Favoritenrolle bei den Laser-Radial-Seglerinnen. Hannah Anderssohn, Bewohnerin des Sportinternats in Schilksee, gewann bereits 2016 in überzeugender Manier YES-Titel, Junioren-DM und -EM und geht in diesem Jahr mit der zusätzlichen Empfehlung des U19- und U21-Sieges beim Laser-Europacup in Hyères ins Rennen.

Der Auftritt in Frankreich war ein beeindruckendes Comeback der gebürtigen Rostockerin nach schwerer Knieverletzung. „Ich bin wieder topfit und bereit für die YES-Regatta“, sagte Anderssohn. „Ich habe in den letzten Wochen intensiv trainiert und bin zuversichtlich, dass alles so funktioniert, wie ich mir das vorstelle.“ Das Ziel: YES-Titelverteidigung und Junioren-Titel. Die größten Konkurrentinnen kommen mit Laura Schewe, Laura Bo Voss und Lena Weißkichel wohl aus der eigenen Trainingsgruppe, aber auch die Berlinerin Julia Büsselberg, die die vergangenen Jahre im Laser 4.7 dominierte, und Vanessa Gregor (Remscheid), die im Sommer ins Internat nach Schilksee ziehen wird, wollen angreifen.

Juniorentitel im Laser Standard

Auch im Laser Standard geht es im den deutschen Juniorentitel. Hier könnte sich ein Zweikampf zwischen Nik Aaron Willim, Bronzemedaillengewinner bei der U21-WM in Kiel 2016, und Theodor Bauer, Ex-Internatler und Europacup-Sechster in Hyères, entwickeln. Die beiden Trainingspartner von Philipp Buhl wollen auch in Kiel zeigen, dass mit ihnen in Zukunft zu rechnen ist.

Zwei weitere DJoM-Titel werden im 470er vergeben. Die insgesamt 21 Crews gehen in einer gemischten Gruppe an den Start, gewertet werden weibliche und männliche Konkurrenz in Sachen YES wie DJoM getrennt. Und so scheint der Weg zum Titel frei für Theres Dahnke und Birte Winkel, die auf dem Kieler (Heimat-)Revier schon 2016 mit Platz zwei bei der YES und Platz sieben bei der Junioren-WM zeigten, wo die sportliche Reise hingehen soll. „Wir sind sehr zuversichtlich, wollen auf jeden Fall den Titel“, sagte Theres Dahnke, die hofft, dass die Bedingungen so bleiben, wie sie beim letzten Training am Freitag waren. „Das war genau unser Wind, acht bis zehn Knoten und schöne Kabbelwelle“, erklärt die 18-Jährige. Bei der Vergabe um den YES-Sieg werden die Kieler Studentinnen Fabienne Oster/Anastasiya Krasko (Sechste der Junioren-WM) sowie Constanze Stolz/Anna Reinsberg (Düsseldorfer YC) mitmischen – beide Crews fallen aber nicht unter die U22-Wertung.

YES: Letztes Ausscheidungsrennen vor WM-Quali

Für die Europe-Segler ist die YES das letzte Ausscheidungsrennen in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft im spanischen Blanes (6. bis 12. Juli). Neun Männer und neun Frauen dürfen zur WM, neben der YES fließen die deutsche Meisterschaft 2016 sowie die aktuelle Rangliste in die Wertung ein. Der amtierende deutsche Meister und Vorjahres-YES-Sieger Sverre Reinke (Hemelingen) geht einmal mehr als Favorit in die Regatta, vor allem weil der härteste Konkurrent Fabian Kirchhoff nicht am Start ist. Bei den Frauen könnte Nele Söker (Bad Zwischenahn) das Rennen machen.

Das größte Teilnehmerfeld stellen bei der YES die 420er mit 86 Meldungen. Und während die Piraten mit 24 im Vergleich zum Vorjahr sogar noch zulegen konnten, wurden die 505er nach nur neun Meldungen abgesagt.

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Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

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