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Olympia 2012 in London - Live
Kieler Nachrichten und Segeberger Zeitung berichten live von den Olympischen Spielen in London
Fechten
Rechtfertigt die Zählweise im Fechten: Trainer Manfred Kaspar (re.).

Warum werden beim Fechten nur Sekunden und nicht Zehntel oder Hundertstel auf der Uhr gezählt? Eine Frage, die sich viele Sportfans am Montagabend nach dem umstrittenen Halbfinalsieg von Degenfechterin Britta Heidemann in letzter Sekunde gegen die Koreanerin Shin A Lam stellten. Für Heidemanns Trainer Manfred Kaspar eine Endlosdebatte.

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Olympia

Nur die Goldkrönung ihres Auftritts blieb Britta Heidemann versagt: Weil sie in der Verlängerung des olympischen Finales gegen Jana Schemjakina zu schnell angriff, duckte sich die Ukrainerin weg und setzte ihrerseits den entscheidenden Treffer. „Mein Plan war eigentlich, sie unter Druck zu setzen, sodass sie unüberlegt angreift und ich sie auskontern kann“, erklärte die Silbermedaillen-Gewinnerin im Degenfechten einen Tag nach dem Kampf im Deutschen Haus.

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Franzosen schlagen Briten 44:15
Das ist mein Ball, scheint THW-Kiel-Sprungwunder Daniel Narcisse (re.) andeuten zu wollen.

Es hätte schlimmer kommen können, viel schlimmer. „Vor sechs Jahren hätten wir so ein Spiel mit 70, 80 Toren verloren“, glaubt Christopher Mohr. Der Sohn einer schottischen Mutter und eines hessischen Vaters ist britischer Handball-Nationalspieler, einer exotischen Sportart im Mutterland des Fußballs.

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Fecht-Silber
Die deutsche Degenfechterin Britta Heidemann posiert in der Nacht von Montag auf Dienstag (30.07.-31.07.2012) im deutschen Haus in London mit ihrer Silbermedaille für die Fotografen. Heidemann hat für die deutsche Olympia-Mannschaft die erste Medaille geholt.

Kurz vor ein Uhr morgens britischer Zeit war es, als Britta Heidemann ins Deutsche Haus im Museum of London Docklands einzog, um die erste Medaille für die Deutsche Olympiamannschaft zu feiern. “Es war ein unglaublicher Wettkampf, den ich in dieser Dramatik noch nie erlebt habe”, sagte die frisch gebackene Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Spiele von London 2012.

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Korrespondenten verzweifeln in London
Die KN-Korrespondenten Benjamin Kraus und Tobias Klingen verirren sich täglich auf dem Weg zum Deutschen Haus in London.

Wo ist das Deutsche Haus? Eine Frage, die sich unser Korrespondent Benjamin Kraus immer noch jeden Tag stellt – und das, obwohl er schon vier Tage dort arbeitet. Wer morgens an der nächstgelegenen U-Bahn-Station tief unter der Erde aussteigt, wird sofort vom riesigen Menschenstrudel aufgesogen, den olympische Touristen und Funktionäre sowie die geschniegelt gestylten Menschen verursachen, die in diesem Viertel arbeiten.

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Radsport
Ina-Yoko Teutenberg aus Mettmann war die deutsche Hoffnung beim Radrennen. Sie schaffte jedoch nur Platz 4.

„Von den Ergebnissen auf der Straße sind wir bislang schon enttäuscht.“ So fällt das Fazit von Patrick Moster, Sportdirektor der Radfahrer, nach Männer- und Frauenradrennen bei den Olympischen Spielen in London aus. Medaillen sollten es werden. André Greipel aus Rostock und Ina-Yoko Teutenberg aus Mettmann waren die deutschen Hoffnungen. Greipel wurde 27., für Teutenberg blieb nur der undankbare vierte Platz.

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Olympia
Miriam Welte (li.) und Kristina Vogel stimmen sich mit den Deutschland-Nagellack auf die Rennen ein.

 „Gute Nacht. Träum’ schön von einer Medaille.“ Das sind seit kurzem die letzten Worte des Tages, die im Zimmer von Kristina Vogel und Miriam Welte zu hören sind. Als amtierende Weltmeisterinnen im Teamsprint sind die beiden Bahnradfahrerinnen in London Anwärterinnen auf Gold. Vom ersten Platz ist aber zunächst mal keine Rede. „Wir peilen das Podest an“, sagt Kristina Vogel aus Erfurt bei einer Pressekonferenz im Deutschen Haus.

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Interview mit ARD-Moderator Gerhard Delling

Gerhard Delling erlebt derzeit seine zehnten Spiele als Moderator für die ARD. Der 53-Jährige erinnert sich gerne zurück an eine stimmungsvolle Eröffnungsfeier 2000 in Australien. Von der Begeisterung in London ist er aber auch angetan.

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