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Beilage: "Olympia 2024 - Kiel darf entscheiden"
Gastbeitrag
Foto: Meike Evers-Rölver hat einen Gastbeitrag zum Bürgerentscheid Olympia 2024 in Kiel verfasst.

Ich weiß, was ich am 29. November tun werde: Ich gehe wählen. Für mich gibt es einfach zu viele gute Gründe, warum Kiel zum dritten Mal Olympische Segelspiele ausrichten sollte. Deshalb bin ich ganz eindeutig dafür, dass wir uns beim IOC gemeinsam mit Hamburg um Olympia 2024 bewerben sollten. Ich will es mal so sagen: Olympische Spiele würden Kiel erneut gut tun. Ein Gastbeitrag von Meike Evers-Rölver.

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Olympia-Rückblick
Foto: Historischer Moment in Schilksee: Dieses Foto zeigt die Eröffnungsfeier für die Segelwettbewerbe im Jahr 1972. Schon damals gab es zuvor ein Duell zwischen Kiel und Lübeck. Die Landeshauptstadt setzte sich auch mit dem Argument durch, dass Olympia-Regatten nur mit Hilfe der Bundesmarine durchführbar seien. In der Lübecker Bucht könne diese wegen der Zonengrenze nur eingeschränkt operieren.

1936, 1972 – 2024? Kiel wäre die erste Stadt der Welt, die zum dritten Mal olympische Segelspiele ausrichten darf. Bei der Premiere 1936 vor dem Hindenburgufer war alles noch eine Nummer kleiner. Vier Bootsklassen segelten auf der Innenförde: die gerade erst entwickelte Olympiajolle, das Starboot, die 6m- und die 8m-Rennklasse. Von einem olympischen Dorf gab es noch keine Spur.

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Olympia 2024
Foto: Das Herzstück jeder Spiele soll in Hamburg auf dem Kleinen Grasbrook entstehen: So könnte nach den Ideen der Planer das Olympia-Stadion im Jahr 2024 aussehen – direkt an der Elbe gelegen.

Die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele entspricht zunächst einem Hürdenlauf. Zumindest für Hamburg, der einzigen der fünf Bewerberstädte, die sich von ihren Bürgern grünes Licht geben lässt.

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Hamburg und die Kosten
Foto: Diese Rechnung zeigt: So teuer ist Olympia 2024.

Die 112 ist eine mittlerweile weltweit gültige Notrufnummer. Diese drei Ziffern stehen, mit einem Komma versehen, zugleich für die Kosten der Hamburger Olympia-Kampagne. 11,2 Milliarden Euro weist der Senat in seinem am 8. Oktober vorgestellten Finanzreport für die Organisation der Olympischen Spiele und der Paralympics 2024 aus. 3,8 Millionen dieser Summe sollen, so die Berechnungen, durch Einnahmen gedeckt werden.

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Olympia-Gegner
Foto: Der Widerstand formiert sich im Netz und auf Plakaten: Hier haben Olympia-Gegner auf der Einladung zu einer Diskussionsrunde zu Hamburgs Olympia-Bewerbung ihre Botschaft hinterlassen.

Nicht alle sind in Hamburg Feuer und Flamme für die Olympischen Sommerspiele 2024. Wie die Olympia-Gegner in der Hansestadt mobil machen:

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Olympia 2024
Foto: Werben für die Olympia-Bewerbung Kiels (von links): der Kieler Unternehmer Jörg Jacobi (FFK-Beirat), Jörg Orlemann (Geschäftsführer Feuer und Flamme für Kiel GmbH (FFK) und Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Kiel), Alfons Hörmann (Präsident Deutscher Olympischer Sportbund) und Jan Christoph Kersig (Präses des Vereins Kieler Kaufmann).

Unternehmer sind meist Zahlenmenschen. Aber Zahlenspiele zur Kosten- und Nutzenanalyse Olympischer Spiele sucht man derzeit in Wirtschaftskreisen vergeblich. Trotzdem sind sich die meisten Unternehmer im Norden einig: Schon die Bewerbung allein hätte einen unbezahlbar wertvollen Effekt für die gesamte Region – vorausgesetzt die Bürgerentscheide in Hamburg und Kiel am 29. November laufen auf ein „Ja“ zu den Spielen hinaus.

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Olympia-Bewerbung
Foto: ...und der Sieger heißt: „Tokio!“ Das Foto zeigt den Moment, in dem IOC-Präsident Jacques Rogge die japanische Hauptstadt als Austragungsort der Spiele 2020 bekanntgegeben hat.

Die Geschichte deutscher Olympia-Bewerbungen, das ist auch eine Geschichte des Scheiterns. Anfang des vergangenen Jahrhunderts tat Berlin alles, um Austragungsort der begehrten Sportwettkämpfe zu werden – und hatte doch immer wieder das Nachsehen.

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Olympia-Kandidatur nach Terror
Foto: Zugegeben: Die Kulisse an Land ist etwas hübscher als in Schilksee. Aber die große Entfernung nach Paris wäre ein echter Nachteil für olympische Segelwettbewerbe in Marseille.

Bis Mitte November war Paris hochmotiviert für die Olympia-Bewerbung. Doch nach den furchtbaren Terroranschlägen vom 13. November mag in der französischen Hauptstadt derzeit niemand an die Bewerbung denken.

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Fotostrecke: Olympia-Sportstätten in Hamburg

Hier sehen Sie Visualisierungen der Olympia-Sportstätten in Hamburg.

Foto: Kiel möchte zusammen mit Hamburg die Olympischen Spiele 2024 austragen.

Wann entscheidet sich, wer die Olympischen Spiele 2024 austrägt? Wir zeigen Ihnen den Fahrplan für die Bewerbung um die Olympischen Spiele 2024 bis zur Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) im Sommer 2017 in Lima/Peru. mehrKostenpflichtiger Inhalt