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Tatort Kiel Kieler Tatort der schwächste des Jahres
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11:22 19.06.2017
Weniger Zuschauer als sonst schalteten zu "Borowski und das Fest des Nordens" den Fernseher ein. Quelle: NDR/Christine Schroeder
Kiel

"Borowski und das Fest" ist der quotenschwächste "Tatort" des Jahres 2017: Im Schnitt 6,11 Millionen Zuschauer verfolgten am warmen und insgesamt zuschauerschwachen Sonntagabend ab 20.15 Uhr den letzten Fall mit der Ermittlerin Sarah Brandt (Sibel Kekilli), die nach sieben Jahren und 14 Fällen aus der ARD-Reihe ausscheidet. Der Marktanteil betrug 22,2 Prozent.

Bei Twitter fand der Kieler "Tatort" wenig Zustimmung: Die Kameraführung missfiel, das Nuscheln wurde kritisiert und Kiel kam im TV zu schlecht weg.

Und dann erinnerten Szenen aus dem Kieler "Tatort" auch mehr an den Dortmunder "Tatort".

Der „Tatort“ mit den wenigsten Zuschauern des Jahres bis dahin war der stark mundartlich geprägte Fall „Babbeldasch“ aus Ludwigshafen am 26. Februar mit 6,35 Millionen - der hatte im Vergleich zum Kieler „Tatort“ allerdings mit 17,6 Prozent einen deutlich schwächeren Marktanteil.

Von dpa/tak

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