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"Das verlorene Mädchen" in der Holstenstraße
Tatort Kiel

Tatort-Dreharbeiten "Das verlorene Mädchen" in der Holstenstraße

Die Dreharbeiten für den neuesten Kieler Tatort haben am Freitagabend in der Innenstadt für Aufsehen gesorgt. Ab 17 Uhr waren Parkplätze in der Willestraße am Asmus-Bremer-Platz abgesperrt worden. Im Laufe des Abends fuhren zahlreiche Transporter mit technischer Ausrüstung vor.

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Tatort-Dreh: Als "verlorenes Mädchen" ist Mala Emde unterwegs in der Holstenstraße.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Schauspieler wie Mala Emde (im Bild) und Komparsen schwärmten an verschiedene Drehorte aus. Die als jüdisches Mädchen Anne Frank in „Meine Tochter Anne Frank“ bekannt gewordene Frankfurterin steht im Tatort „Borowski und das verlorene Mädchen“ im Fokus der Geschichte. Sie bezichtigt ihren Bruder des Mordes, was sich die Ermittler Klaus Borowski (Axel Milberg) und Sarah Brandt (Sibel Kekilli) zunächst nicht erklären können. Eine Wendung erfährt die Geschichte erst, als die Kommissare von Julias heimlicher Konvertierung zum Islam erfahren.

Nach ersten Informationen spielten Milberg und Kekilli am Freitag allerdings nicht in der Kieler Innenstadt. Der Dreh sollte noch bis tief in die Nacht fortgesetzt werden und war vielmehr ein Höhepunkt für Komparsen. Andreas Dircks aus Gammellund wurde über die Agentur Komparsenfischer für den Dreh rekrutiert. „Erst kurz vorher erhielt ich Bescheid, dass es jetzt losgeht“, so der 59-jährige Technik- und Physiklehrer. Ihn fasziniert am Dreh auch die Ausstattung am Set. Eher überrascht wurde er dagegen von den Anforderungen an seine Rolle: Einen Freier sollte er spielen. Als er die Frage stellte, wie er sich dafür zu kleiden habe, kam die prompte Antwort: „Das müssen Sie doch wissen...“

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