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Ansturm auf die Hochschulen

Kiel Ansturm auf die Hochschulen

Auch wenn es keine neuen Rekordzahlen gibt, geht der Ansturm auf Kiels Hochschulen auf ähnlich hohem Niveau weiter: So vermeldet die Fachhochschule (FH) nach dem Schluss der Haupteinschreibung als bisher einzige Kieler Hochschule (7200 Gesamtstudierende) die konkrete Zahl von 1302 Erstsemestern.

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Keine neuen Rekordzahlen an den Kieler Hochschulen, aber der Ansturm bleibt hoch.

Quelle: Jan Köhler-Kaeß/ Archiv

Kiel. Insgesamt bewarben sich fast 6600 junge Leute auf die zulassungsbeschränkten Studienplätze. Zu den stark nachgefragten Studiengängen zählen Soziale Arbeit (1970 Bewerbungen), Betriebswirtschaft (887) sowie Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation (628). Für die zulassungsfreien Bachelorstudiengänge Mechatronik, Offshore-Anlagentechnik, Schiffbau und Maritime Technik sowie die Weiterbildungs-Onlinestudiengänge Betriebwirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik ist eine Einschreibung noch bis zum 4. September möglich. Auch die Einschreibung für die zulassungsfreien Masterstudiengänge ist noch nicht abgeschlossen. Und für die Studiengänge Industrial Engineering, Elektrische Technologien, Schiffbau und Maritime Technik, Technische Betriebswirtschaftslehre, Angewandte Kommunikationswissenschaft und Medienkonzeption sowie Information Engineering endet die Frist erst am 15. Oktober. Mehr Informationen hierzu gibt die Fachhochschule im Internet unter www.fh-kiel.de/Studienangebot.

 Wenn sich wie im Vorjahr etwa 5000 Neue anmelden, was sehr wahrscheinlich ist, prognostiziert die Kieler Universität, dass es bei der aktuellen Gesamtzahl von etwa 25000 Studierenden bleibt. „Exakte Aussagen können wir aber erst im Oktober machen“, erklärte am Dienstag ein Sprecher mit Hinweis darauf, dass sich die Studienanfänger in der Regel an mehreren Hochschulen bewerben und sich für zwei Studiengänge einschreiben können. Nach der bisherigen Auswertung bleiben Rechtswissenschaften (Staatsexamen) mit fast 1300 Bewerber auf 360 Plätze und BWL (Bachelor) mit knapp 1600 Bewerber auf 155 Plätze gefragt. „Alles in allem gehen wir davon aus, dass alle Bewerberinnen und Bewerber, die bei uns studieren möchten, auch einen Studienplatz erhalten können“, ergänzte der Sprecher. Die Universität wünsche sich vor allem, dass die Studienanfänger und -wechsler aus anderen Standorten in Kiel schnell eine Wohnung finden. Sie appelliert daher an alle Wohneigentümer, leerstehenden Wohnraum zu melden.

 Auch an der Muthesius Hochschule, an der derzeit 580 Männer und Frauen eingeschrieben sind, ist die Zulassung noch nicht beendet. Zusammengenommen studiert aktuell damit jeder achte Einwohner in Kiel.

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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