16 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Der Sieger heißt Hannover

Sportabzeichen-Uni-Challenge Der Sieger heißt Hannover

Sie haben alles gegeben, am Ende reichte es aber leider nicht zum Sieg: Am Donnerstag nahmen Studierende, Lehrende und Beschäftigte der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) an der zweiten Sportabzeichen-Uni-Challenge teil. 

Voriger Artikel
Meeresexpedition führt ins Schiff
Nächster Artikel
Von den Toten das Heilen lernen

Sie haben alles gegeben.

Quelle: CAU Kiel

Kiel. Mit Unterstützung von Marathonläufer Steffen Uliczka und Hindernisläuferin Maya Rehberg traten in Kiel rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Leichtathletikdisziplinen Hoch- und Weitsprung, Kugelstoßen, Werfen, Sprint- und Ausdauerlauf sowie Seilspringen an.
 
Um 16.10 Uhr war es soweit – Zeitgleich gingen in den Städten Hannover, Kiel, Oldenburg und Vechta zahlreiche Sportler an den Start, um für ihre Universität fleißig Punkte zu sammeln. Erreichten sie in ihrer jeweiligen Altersklasse Bronze, Silber oder Gold, gab es pro absolvierter Disziplin ein, zwei oder gar drei Punkte. „Unser Ziel ist es, das Sportabzeichen bei den Studierenden bekannter zu machen“, begründete Bernd Lange, Geschäftsführer des CAU-Sportzentrums die sportliche Initiative. „So ein Wettbewerb ist dazu immer eine gute Motivation.“ 30 Sportstudierende und 15 Prüferinnen und Prüfer des Sportverbandes Kiel standen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dabei zur Seite. Sie werteten die abgegebenen Laufzettel aus oder notierten mit Stoppuhren und Maßbändern ausgestattet Zeiten und Weiten. 
 
Teilnehmerin Franziska Janßen hatte zufällig von der Veranstaltung erfahren: „Eigentlich wollte ich nur für meinen Mehrkampf am Samstag trainieren. Aber als ich gehört habe, um was es hierbei geht, habe ich mich entschlossen, mitzumachen.“ Mit ihrer Leistung im Weitsprung zeigte sich die Sportstudentin zufrieden. „Ich bin 4,45 Meter weit gesprungen.“ Damit konnte sie schon ihre ersten Punkte sichern. Ihre gute Form wollte sie nun auch beim Kugelstoßen bestätigen. Physik-Doktorand Johannes Marquardt war indes noch ziemlich erschöpft vom Seilspringen. „Vorbereitet habe ich mich nur mental. Speziell trainiert habe ich dafür nicht“, sagte er. Sein Ziel: „Dennoch so viele Punkte wie möglich sammeln.“ Das hatten Corinna Beck und Marie Trenkel auch vor. Ihre Paradedisziplin sei der 3000-Meter-Lauf. „Wir waren im letzten Jahr schon dabei“, so Beck. „Das hat uns so viel Spaß gemacht, dass wir uns dieses Mal auch wieder angemeldet haben.“ Vor einer Disziplin hätten beide aber schon etwas Respekt: „Wir müssen uns beim 100-Meterlauf schon ziemlich anstrengen. Die Zeit, die wir unterbieten müssen, ist hart.“
 
Durch Live-Schalten erfuhren die Athletinnen und Athleten immer wieder Zwischenstände aus den anderen Universitätsstädten. Schnell wurde deutlich: Die Konkurrenz ist sehr stark. Mit 893 Punkten landete die CAU schließlich auf dem vierten Platz. Den ersten Platz sicherte sich die Leibniz Universität Hannover mit 1637 Punkten. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Einsatz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, hätten uns aber mehr Beteiligung gewünscht“, sagte Bernd Lange am Ende der Veranstaltung. Organisatorisch habe zumindest alles sehr gut funktioniert. „Insofern ziehen wir ein positives Fazit. Es hat wieder Spaß gemacht und 700 Euro Prämie sind ja auch ein kleiner Trost. Das Geld setzen wir wahrscheinlich für eine Sport-Aktion zur Integration von Geflüchteten ein.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

Mehr aus Uni Kiel 2/3