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Wie verändern Zuwanderer die Stadt?

Vortragsreihe Wie verändern Zuwanderer die Stadt?

Kiel als Heimathafen? Unter dem Titel „Kiel denkt Zukunft“ lädt das städtische Referat für Wissenschaft zu einer Vortragsreihe und Filmen zum Thema Migration ein. Kieler Wissenschaftler geben dabei auf verständliche Weise Einblick in ihre Forschungen und zeigen, wie ihre Ergebnisse zur Bewältigung drängender gesellschaftlicher Probleme beitragen können.

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Prof. Ayça Polat von der Fachhochschule Kiel spricht am Mittwoch, 21. Oktober, über die „Einwanderungsstadt Kiel“ und die Herausforderungen, die das mit sich bringt.

Quelle: Stadt Kiel

Kiel. Die Vorträge vom 21. Oktober bis 23. November beginnen jeweils mittwochs um 19.30 Uhr im Rathaus. Der Eintritt ist frei. Dem gemeinsamen Thema nähern sich Sozial- und Islamwissenschaftler, ein Volkswirtschaftler und ein Sozialpsychologe sowie eine Kunsthistorikerin aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

 Die Reihe startet am Mittwoch, 21. Oktober, mit dem Vortrag „Einwanderungsstadt Kiel – Ressourcen und Herausforderungen“ von Ayça Polat, Professorin an der Fachhochschule Kiel im Fachbereich Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Interkulturalität und Migration.

 Am folgenden Mittwoch, 28. Oktober, geht es um die Frage „Vorbild für die Flüchtlinge von heute? Die Integration der Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg“. Dem Thema widmet sich Dr. Sebastian Braun vom Institut für Weltwirtschaft. Die weiteren Vortragsthemen sind Migration und religiöser Wandel unter Muslimen in Europa, die Anerkennung in der pluralistischen Gesellschaft und Kunstaktionen mit Flüchtlingen.

 Das Vortragsprogramm wird ergänzt durch Angebote für Schulklassen, die von der Zentralen Bildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten (ZBBS) organisiert werden. „Hin-Sehen“ lautet das Projekt, das Flüchtlinge mit Schülern zusammenbringt und einen direkten Austausch ermöglicht. Das Angebot ist kostenlos und dauert zwei Unterrichtsstunden. Eine Anmeldung und Terminvereinbarungen sind möglich bei der ZBBS unter Tel. 0431/2001156 oder per E-Mail an huebner@zbbs-sh.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.zbbs-sh.de/projekte.

 Eine sechsteilige Filmreihe im Kino in der Pumpe, Haßstraße 22, rundet das Programm ab. Sie beginnt am Montag, 26. Oktober, um 17 Uhr mit dem Film „Land in Sicht“, in dem es um drei Asylbewerber in der brandenburgischen Provinz und ihren nicht selten komischen Alltag ihrer Integrationsbemühungen geht. Die weiteren Termine der Filmreihe zum Thema Migration sind am Dienstag, 27. Oktober, 17.30 Uhr; Montag, 2. November, 18 Uhr; Montag, 9. November, 17.30 Uhr; Montag, 16. November, 17.30 Uhr und Montag, 23. November, 17.30 Uhr.

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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