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Fakten, Fakten, Fakten

Zisch Reporter-Tipps Fakten, Fakten, Fakten

Journalistische Darstellungsformen werden danach ausgewählt, ob sie tatsachen- oder meinungsbetont sind. Aber auch die tatsachenbezogenen Formen unterscheiden sich voneinander. Hier ein paar Tipps zur Umsetzung der gängigsten Artikelarten, die informationsorientiert sind.

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Richtig die Meinung sagen

Für eine Reportage muss man raus gehen und etwas erleben, so wie Volontärin Gunda Meyer, die den Sport Kangoo Jumps ausprobierte, um eine Reportage über Funsport auf der Kieler Woche zu schreiben.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Meldung und Bericht

KISS (Keep it short and simple) lautet die Maxime bei einer Meldung: Kurz und knackig werden die fünf Ws (Was? Wer? Wo? Wann? Woher?) der Wichtigkeit nach beantwortet.

Der Bericht ist der große Bruder der Meldung. Er reichert die Informationen einer Meldung noch um das Wie und Warum an, also um Hintergründe, Zitate von Beteiligten oder Experteneinschätzungen.

Reportage

Reportagen zu schreiben, ist eine Kunst. Denn anders als bei den anderen informationsbetonten Darstellungsformen geht es bei der „Königsdisziplin“ darum, die Stimmung und das Erlebte durch teils detailreiche Beschreibungen zu vermitteln, also eine Geschichte zu erzählen, dabei aber immer bei den Tatsachen zu bleiben. Die Anspannung der Sportler vor dem Spiel, die Atmosphäre im Publikum, die frenetischen Jubelschreie beim Sieg oder die traurige Stimmung, wenn man verliert. Eine Reportage ist ein Wechselspiel zwischen Erlebnisbericht und Faktendarlegung. Dafür muss der Reporter rausgehen und etwas erleben.

Porträt

Menschen im Fokus des Artikels. Eine Widerspiegelung der Person bietet das Porträt. Es fängt eine Momentaufnahme ein mit einer präzisen Charakterisierung der Person, inklusive äußerer Erscheinung und Lebensdaten.

Interview

Wie bei einem Porträt geht es auch bei einem Interview um die Vorstellung eines Menschen, jedoch werden hier keine Beschreibungen und Hintergrundinformationen durch den Autoren vermittelt, sondern es ist ein Text, der (fast) ausschließlich aus Fragen und Antworten besteht. Nur zur Einleitung des Interviews werden ein paar Zeilen über die Person verloren. Neben dem Personen-Interview gibt es das Sachinterview, bei dem ein Mensch in seiner Funktion (z.B. ein Minister) zu einem bestimmten Thema befragt wird.

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