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Genug Platz für die Kisten im Kofferraum

Anzeige: Der e-Autotest Genug Platz für die Kisten im Kofferraum

Bei einer Einkaufsfahrt schaut sich unsere Testerin Dagmar Stange an, wie viel in den e-Golf passt. Die Flintbekerin kommt mit dem Stauraum gut zurecht.

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Dagmar Stange bringt eine Wasserkiste und einen Wäschekorb voller Lebensmittel locker im Kofferraum unter.

Quelle: Frank Peter

Flintbek. Es regnet kräftig, als Dagmar Stange am Dienstag ihre Einkäufe auf dem Supermarktparkplatz in Flintbek im e-Golf verstaut. „Ich habe alles gut in den Kofferraum bekommen“, sagt die 48-Jährige. Ihre Wasserkiste und ein Wäschekorb mit Lebensmitteln passen locker nebeneinander. „Es würde sogar noch eine zweite Getränkekiste reingehen“, sagt die Familienmutter und schiebt den vollen Korb mit Joghurt, Mehl und Brotaufstrich ein bisschen zur Seite. „Ohne den wäre Platz für vier Kisten, das habe ich schon ausprobiert.“

Laut Volkswagen beträgt das Ladevolumen des Kofferraums 341 Liter. Würden Stanges die Rückbank umklappen, wären es sogar 1231 Liter. Wie beim Golf mit Verbrennungsmotor gibt es beim e-Golf unter der Ladefläche eine Klappe, hinter der sich weiterer Stauraum verbirgt. Im Testwagen befindet sich dort allerdings Technik, weil VW einen Subwoofer eingebaut hat, der die Bässe der Soundanlage verstärkt. Das ist allerdings Sonderzubehör, das nicht zur Standardausstattung des rund 36000 Euro teuren Wagens gehört.

Akkus sind unter dem Fahrgastraum verteilt

Zwar ist der Kofferraum vom Renault, den die Familie sonst fährt, deutlich größer, für einen Einkauf reicht der Platz im e-Golf aber vollkommen aus. „Wenn wir allerdings verreisen würden, könnte es mit Gepäck für vier Personen knapp werden“, sagt die Testerin. „Das wäre bei einem normalen Golf aber wohl genauso.“

Denn die Akkus des Elektroautos sind nicht im Laderaum installiert. Dort würden sie nicht nur Stauraum wegnehmen, sondern wären auch schlecht für den Schwerpunkt und das Fahrverhalten des Wagens. Deswegen befinden sich die vier Akkupakete verteilt unter dem Fahrgastraum – jeweils etwa auf Höhe der Räder. So soll eine optimale Gewichtsverteilung erreicht werden.

Assistenzsysteme bringen Erleichterung beim Fahren

Auf dem Supermarktparkplatz ist genug Rangierfläche, sodass Dagmar Stange die Einparkhilfe des e-Golfs an diesem Mittag nicht benötigt. „In Kiel habe ich diese aber schon als große Hilfe empfunden“, sagt sie. „Solches Zubehör gibt es ja nicht nur bei Elektroautos, sondern auch bei anderen Neuwagen. Das wird sicher bald die Grundausstattung sein.“

Zurück auf dem Hof erzählt ihr Mann Jens begeistert vom Licht-Assistenten. „Ich bin gestern Abend zum ersten Mal im Dunkeln mit dem Testauto gefahren und habe Fernlicht benutzt. Das Auto hat selbst erkannt, wenn mir jemand entgegen kam, und von selbst abgeblendet.“ Diesen automatischen Wechsel von Fern- und Abblendlicht findet er praktisch. „Das Licht denkt mit – wie ein Auge.“

Nächste Herausforderung: Hält das Auto bei einer längeren Fahrt durch?

Bislang ist das Paar nur kürzere Strecken gefahren und hat das Auto danach zu Hause geladen. „Daran gewöhnt man sich schnell: Ankommen und einstöpseln.“ Morgen wollen sie eine längere Ausflugsfahrt starten und sind gespannt, wie es unterwegs mit dem Laden klappt. „Man muss sich halt kümmern“, sagt er. „Auf längeren Reisen habe ich auch im Blick, wie groß der Abstand zur nächsten Tankstelle ist und ob ich das noch schaffe.“

Wie praxistauglich sind e-Autos wirklich? Diese Frage wollen wir in Kooperation mit VW beantworten. Die Leser von zehn Tageszeitungen testen eine Woche lang zehn mit Strom betriebene Fahrzeuge, die von VW zur Verfügung gestellt wurden. Über die Erlebnisse und Erfahrungen unserer Leser berichten wir täglich.

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